Werbung: Rezension: Auris #4 – Der Klang des Bösen von Vincent Kliesch

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Verlag: Verlagsgruppe Droemer Knaur
Seiten: 352
ISBN: 978-3426308417

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Ehemann – oder Sohn? Wer ist der Mörder von Patrizia Berg?

Im 4. Teil der Thriller-Reihe »AURIS« von Vincent Kliesch und Sebastian Fitzek müssen Jula Ansorge und Matthias Hegel eine Wahrheit finden, die nur die Tote selbst zu kennen scheint.

Ein markerschütternder Schrei reißt den 15-jährigen Silvan Berg aus der Betrachtung eines Schmetterlings. Silvan rennt los, quer über das herrschaftliche Anwesen seiner Eltern am Kleinen Wannsee in Berlin – und kommt gerade noch rechtzeitig, um seine geliebte Mutter aus einem Fenster im dritten Stock der Villa stürzen zu sehen. Für den Bruchteil einer Sekunde meint er, oben seinen Vater zu erkennen.

Niemand auf der Polizeistation nimmt den panischen Jugendlichen ernst, der etwas vom Mord an seiner Mutter stammelt – niemand außer Matthias Hegel. Der forensische Phonetiker kann hören, dass Silvan nicht lügt. Mit Hilfe der engagierten True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge beginnt Hegel in einem Fall zu ermitteln, in dem nichts ist, wie es scheint … und für dessen Lösung er sehenden Auges sein Leben aufs Spiel setzt.

Cover-/ Textrechte: Verlagsgruppe Droemer Knaur

Meine Meinung

Nach 3 gelungen Vorgängern, war ich auf diesen Teil wieder echt gespannt und uch wurde auch nicht enttäuscht.

Was etwas schockierend beginnt, setzt sich echt spannend fort. Hegel leidet an einer Erkrankung, die ihn das Leben kosten kann. Nur eine schleunigst durchgeführte Operation kann ihm das Leben retten, aber Hegel verzichtet darauf, denn seine Freundin Patrizia scheint ermordet worden zu sein. Als Täter kommen der psychisch kranke und eben erst aus der Klinik entlassene Sohn und ihr Mann, der es auf ihr Geld abgesehen hatte, in Frage. Doch wer ist schlussendlich der Täter?

Was für ein Ritt. Zwischen Adrenalinattacken wegen Hegel, war es echt spannend herauszufinden, wer hinter all dem steckt. Ab einem gewissen Punkt gab es wegen des Warums zumindest eine Ahnung, die sich auch bestätigte, aber mit Allem, was an Handlung hier geschieht, hätte ich im Leben nicht gerechnet. Da hat noch der Autor auch stellenweise ordentlich an der Nase herum geführt.

Was hier in der Handlung so geschieht ist wirklich krass und die Auflösung mehr als genial. Das Ende allerdings ist Wahnsinn gemein und ich würde dann jetzt gern direkt die Fortsetzung nehmen. Allerdings hoffe ich dort, dass sich das persönliche Hegel-Drama da nicht fortsetzt.

Die Figuren sind authentisch, Jula wie immer gewöhnungsbedürftig, Hegel zeigt mal Gefühlsregungen, was mir sehr gut gefallen hat und Elyas samt Friedrich bringen den jugendlichen Charme und die Leichtigkeit mit.

Fazit

Für mich eine gelungene Fortsetzung mit jeder Menge spannenden Momenten. Mangel ist, dass das persönliche Drama um Hegel etwas zu viel war. Hier wäre etwas weniger auch okay gewesen. Das ändert aber nicht wirklich etwas daran, dass es wieder faszinierend, spannend, einnehmend und mit einem Lerneffekt verbunden war. Das find ich ja immer so mega, dass man noch interessante Fakten mitnimmt, neben der tollen Story. Ich gebe 4,5 Sterne (5 auf den gängigen Portalen) und eine Leseempfehlung.

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