Rezension: Vardari #1 – Eisenwolf von Siri Pettersen

Rezension: Vardari #1 – Eisenwolf von Siri Pettersen

Verlag: Arctis Verlag/ Hörcompany GmbH
Sprecher: Konstantin Graudus
Hörzeit: 18 Stunden 2 Minuten

Darum geht es:

Juva hasst Blutleser. Dabei stammt sie selbst von Blutlesern ab. Doch gerade dadurch weiß sie allzu gut, dass diese nur Schwindler sind, die sich für ihre Fähigkeiten feiern lassen, aber die Ängste anderer ausnutzen, um Macht und Profit zu erlangen. Sie hat sich geschworen, niemals eine von ihnen zu werden.

Doch als ihre Familie von den Vardari bedroht wird, den Unheimlichen, niemals Alternden, wird sie in die Jagd nach dem Erbe der Blutleser verwickelt. Sie stößt dabei auf ein dunkles Geheimnis, das einst die Welt verändert hat und es möglicherweise wieder tun wird.

Um zu überleben muss Juva sich einer Erinnerung stellen, die sie seit ihrer Kindheit verdrängt:

Sie hat den Teufel gesehen.

Cover-/ Textrechte: Arctis Verlag/ Hörcompany GmbH

Meine Meinung

Nachdem mich die Autorin mit Odinskind begeisten konnte, wollte ich auch Eisenwolf hören. Vorab sei gesagt, dass dieses Buch jolle Konzentration erfordert und keine nebenher Sachen duldet. Mann muss sich auf die Story einlassen und sich ihr gegenüber öffnen. Denn schon wie bei Odinskind, empfand ich es als stellenweise schwierig dem Verlauf zu folgen und bei der Sache zu bleiben.

Man erfährt viel und muss das erst verarbeiten, um es mitnehmen und das gehörte später einordnen zu können. Ich muss gestehen, dass hier vermutlich beim Lesen abgebrochen hätte. Konstantin Graudus hat es einmal mehr geschafft, mich in diese Welt zu entführen und mir diese, ebenso wie die Story, vor Augen zu führen. Vorallem aber hat er geschafft, dass ich am Ball bleibe.

Gerade zu Beginn empfand ich das ganze nämlich als wirr und habe nicht so recht verstanden, wer, warum, was und wo. Das legte sich allerdings so nach und nach. Man erfährt Hintergründe zum Blutlesen, der Seidagilde (Gilde der Blutleserinnen) und zur Wolfsseuche.

Die Handlung war interessant, aber auch sehr detailliert und damit langwierig. Man bekommt genaue Einblicke und durch ein paar wechselnde Perspektiven, kann man ein paar Handlungen eher nachvollziehen.

Fazit

Wie schon bei Odinskind, hat man es als Leser hier mit einem eher komplexeren Werk zu tun. Es gibt viele Geheimnisse zu entdecken, zu verstehen und man braucht Geduld, um in die Story zu finden. Ich habe es hier mit einem wirklich guten Auftakt zu tun gehabt, der aber Spielraum zum Entwickeln braucht. Mit Konstantin Graudus als Sprecher hat dieses Buch bei mir auf jeden Fall nur gewinnen können. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung. 4 Sterne und eine Leseempfehlung für Alle, die gern mal etwas andere Fantasy lesen oder hören.

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