Werbung: Rezension: Cursed Rose: Das Herz der Zauberin von Laura Nick

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Verlag: IMPRESS by Carlsen
Seiten: 328
ISBN: 978-3551304438

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

**Brich den Fluch und entfessle die Magie**
Als Lynn, die beste Diebin der Stadt, den Auftrag erhält, einen magischen Gegenstand aus einem verlassenen Schloss zu stehlen, ist sie davon überzeugt, dass das ein Kinderspiel wird. Damit wäre endlich die Chance gekommen, sich und ihre Liebsten aus der verhassten Gilde zu befreien. Sie hat jedoch nicht damit gerechnet, dass die Ammenmärchen über das Anwesen wahr sein könnten. Bevor sie mit ihrem Diebesgut verschwinden kann, stellt sich ihr ein blutrünstiges Biest mit leuchtend blauen Augen in den Weg. Sie schafft es zu fliehen – direkt in die Arme eines geheimnisvollen Mannes, der ihr etwas über einen Fluch der Zauberin erzählt und Lynn ein Angebot unterbreitet, das sie nicht ablehnen kann …

Cover-/ Textrechte: IMPRESS by Carlsen

Meine Meinung

Mit einer Märchenadaption bekommt man mich eigentlich immer. In diesem Fall konnten mich aber auch Cover, Klappentext und, natürlich, der Name der Autorin dazu bewegen, zu diesem Büchlein zu greifen.

Lynn will sich ihre Freiheit aus der Diebesgilde erkaufen und dafür muss sie einen magischen Gegenstand stehlen. Da das Schloss, wo das Objekt der Begierde sich aufhält, verlassen ist, scheint der Auftrag einfach. So ist es aber natürlich nicht. Der Gegenstand hat einen Wächter und an diesem muss die junge Diebin erstmal vorbei. Funktioniert nur so halbwegs gut, denn sie ergaunert zwar das Wunschobjekt, wird aber festgesetzt und befindet sich in einer ziemlich ausweglosen Situation. Allerdings bekommt sie auch ein Angebot vom Wächter, welches ihr genau verspricht, was sie will. Freiheit für sich und ihre Lieben. Aber kann man einer Diebin vertrauen? Oder einem Mann, der auch ein Monster in sich beherbergt?

Ich war recht schnell drin in der Story und begeistert. Selbst wenn man es nicht weiß, errät man recht schnell, um welches Märchen es hier geht und es zieht sich ein toller roter Faden durch die Handlung. Man muss dazu sagen, dass “Cursed Rose” sich an Merkmalen orientiert, aber eine eigene Geschichten mit Parallelen zum Original ist. Viel Pompöses fällt flach. Dafür hat man aber eine Story, die ich mit Spannung verfolgt habe.

Ich find die Charaktere sind auch stark dargestellt. Sowohl Narvik, Lynn, als auch die Diebe. Man versteht Beweggründe, kann es gewisse Sachen nachvollziehen, andere eher nicht. Gerade aber bei Lynn konnte ich sehr stark ihren Zwiespalt spüren. Sie hat eindeutig ein großes Herz und tut am Ende Alles dafür, um ihre Lieben zu beschützen. Etwas, was jeder tun würde. Sie will die Freiheit und ein gutes Leben für sich und die anderen.

Der Schreibstil ist, wie eigentlich immer bei der Autorin, angenehm und flüssig zu lesen. Man gerät ins Geschehen und kann sich nur schwer daraus befreien.

Fazit

“Die Schöne und das Biest” mal anders. Auch wenn der letzte Funke für mich fehlte, lohnt es sich absolut zu dieser Adaption zu greifen. Sie hat, neben einer spannenden Story, starke Charaktere und natürlich auch eine Portion Liebe zu bieten. Definitiv gut investierte Lesezeit, was mich dazu bringt 4 Sterne und eine Leseempfehlung zu verteilen.

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