Werbung: Rezension: Jack Carter ist unsterblich von Rebekka Derksen

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Verlag: Wattpad@Piper
Seiten: 448
ISBN: 978-3492505314

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Vorhang auf für Jack Carter, New Yorks einziges unsterbliches Arschloch!

»›Ist es Ihnen peinlich, Gefühle für sie zu empfinden?‹
›Wenn ich Schmetterlinge im Bauch haben will, esse ich welche.‹«

Wer sich vom Hochhaus stürzt, stirbt. Jack aber nicht. Stattdessen muss er zur Therapie und dort in 48 Sitzungen erklären, was eigentlich sein Problem mit dem Leben ist. Und warum er versucht, seine Unsterblichkeit, das Verhältnis zu seiner Ex-Freundin und die geheime Militärorganisation, die ihn zum Superhelden ausbilden möchte, zu ignorieren.

Cover-/ Textrechte: Wattpad@Piper

Meine Meinung

“Kommt ein Unsterblicher zum Arzt…” Was wie der Anfang eines schlechten Witzes klingt, ist für Jack Realität.

Jack ist unsterblich und hat damit so seine Probleme vor allem in rechtlicher Hinsicht. In 48 Sitzungen bei einer Psychiaterin soll geklärt werden, wo genau das Problem hinter den vielen, logischerweise erfolglosen, Suiziden liegt. Was veranlasst Jack dazu, es immer wieder zu versuchen und warum gibt er seinem Leben nicht eine andere Richtung? Weg von Drogen, vom Dealen und unpersönlichem Sex.

Die Handlung an sich war okay. Man ist halt mit Jack im Behandlungszimmer und lernt ihn kennen. Sein Verhalten in den Sitzungen ist meist “Null Bock”, aber nach und nach öffnet er sich stellenweise tatsächlich. Ich fand seine Entwicklung wirklich erstaunlich. Hab ich ihm ehrlich gesagt auch nicht zugetraut. Er geht voran, hat aber auch Rückschläge und steht manchmal auf der Leitung. Seine Therapeutin braucht jede Menge Durchhaltevermögen. Zumindest bräuchte ich das an ihrer Stelle. Jack würde mich in den Wahnsinn treiben. Zumindest die meiste Zeit.

Jack Carter strotzt vor sexuellen Anspielungen, was man echt mögen muss. Es ist halt seine Art mit gewissen Situationen umzugehen. Ich hab es irgendwann nur noch mit einem Augenrollen für mich selbst quittiert. Wenn man aber davon absieht, fand ich das Gelesene wirklich interessant. Ich meine, wann hat man es schon einmal mit einen unsterblichen Charakter zu tun, der suizidgefährdet ist?

Fazit

Im Großen und Ganzen fand ich das Buch wirklich gut gemacht, aber es haute mich jetzt auch nicht wirklich um. Jack und seine Story sind interessant, aber irgendwie auch nicht viel mehr. Jack merkt irgendwann selbst wenn etwas quer läuft und er Fehler gemacht hat, aber das würde gegenüber seiner Therapeutin nie zugeben. Er behält gern Recht und möchte sich seine Coolness waren. Das war für mich der anstrengende Punkt. Am Ende 4 Sterne und der Rat zur Leseprobe zu greifen.

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