Werbung: Rezension: Blackened Blade #3 – Blackened Blood von Isla Davon

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Verlag:  Cove 
Seiten: 480
ISBN: 978-3551586100

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Das erwartet euch:

Zwischen Rache und Rettung
Micai hat den Tod überlebt und die Vergangenheit neu geschrieben. Doch während ihre Kräfte wachsen und die Grenzen zwischen Rache und Rettung verschwimmen, droht das Netz aus Lügen und Magie endgültig zu zerreißen. Die Infernal Four stehen an ihrer Seite, doch jeder von ihnen trägt seine eigenen Schatten. Zwischen Blut, Begierde und uralter Macht nähert sich Micai der Wahrheit über Die Einrichtung – und ihrer Rolle in einem Spiel, das größer ist, als sie je ahnte. Wird sie kämpfen oder untergehen?

Cover-/ Textrechte:  Cove

Meine Meinung

Micai hat sich inzwischen ihren Platz bei den Infernal Four erkämpft und wird immer mehr ein Teil der Familie. Selbst Creed scheint sich langsam mit der neuen Situation anzufreunden. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, wer hinter den Angriffen steckt und welche Rolle Micais Schwester in diesem gefährlichen Spiel spielt.

Mit dem Einstieg hatte ich allerdings meine Probleme. Gerade der erste Teil der Geschichte zog sich für mein Empfinden ziemlich, weshalb ich deutlich länger zum Lesen gebraucht habe als gedacht. Zum Glück änderte sich das im weiteren Verlauf, denn die Handlung nahm ordentlich Fahrt auf. Es wurde actionreicher, spannender und es kamen endlich neue Erkenntnisse ans Licht. Den etwas zähen Beginn konnte das für mich zwar nicht komplett ausgleichen, trotzdem hat mich die Geschichte ab diesem Punkt wieder deutlich mehr gepackt.

Besonders gefallen hat mir, dass wir mehr über Micai und ihre Familie erfahren. Nach und nach werden einige Geheimnisse gelüftet, gleichzeitig bleiben aber genug Fragen offen, um die Neugier auf den nächsten Band ordentlich anzuheizen.

Die Dynamik zwischen den Figuren macht mir nach wie vor richtig viel Spaß. Was mich allerdings zunehmend stört, ist das ständige Überbehüten von Micai durch die Jungs. Sie hat inzwischen oft genug bewiesen, dass sie sich selbst verteidigen kann und alles andere als hilflos ist. Ein bisschen mehr Vertrauen in ihre Fähigkeiten würde ich mir deshalb definitiv wünschen.

Und dieses Ende… ganz ehrlich, das war schon ziemlich fies. Jetzt will ich natürlich unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Fazit

Auch wenn dieser Band für mich bisher der schwächste der Reihe ist, hatte ich insgesamt trotzdem eine gute Zeit. Der etwas langsame Einstieg kostet für mich zwar ein paar Punkte, dafür wird die Geschichte später deutlich spannender und liefert einige neue Erkenntnisse, die neugierig auf mehr machen. Der bunte Charaktermix funktioniert für mich weiterhin richtig gut und ich begleite die Figuren nach wie vor gerne. Nur die Jungs dürften Micai ruhig etwas mehr zutrauen. Vielleicht ist das aber auch einfach mein persönliches Empfinden. Trotz kleiner Schwächen ist es für mich eine gelungene Fortsetzung, die definitiv Lust auf den nächsten Band macht. Am Ende 4 Sterne von mir

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