
Werbung: Rezension: ISKARI #3 – Die Himmelsweberin von Kristen Ciccarelli
Verlag: Second Chances Verlag 
Seiten: 400
ISBN: 978-3966987837
Das erwartet euch:
Zwei Frauen. Zwei Welten. Eine ewige Liebe. Und eine Legende, die sie alle verbindet.
Die Soldatin Safira kennt ihre Aufgabe: Sie soll dem König von Firgaard helfen, den Frieden in ihrer unruhigen Nation zu wahren. Eris kennt solche Fesseln nicht. Ihre Fähigkeit, selbst den entschlossensten Verfolgern zu entkommen, hat der Diebin den Beinamen »Todestänzerin« eingebracht. Denn Eris kann sich zwischen den Welten bewegen. Doch hat man überhaupt ein Zuhause, wenn man ständig zwischen den Dimensionen wechselt? Kann es Liebe und Treue wirklich geben? Plötzlich stehen Safira und Eris – erklärte Feindinnen – vor einer gemeinsamen Mission: Sie müssen Asha, die letzte Namsara, finden. Ihre Reise führt sie von Darmoor zu den weit entfernten Sterneninseln, wo sich ihre Schicksale immer enger miteinander verweben, bis sie feststellen, dass in alten Legenden mehr Wahrheit steckt, als ihnen bewusst war. Und dass sie Welten überdauern.
Cover-/ Textrechte: Second Chances Verlag
Meine Meinung
Safira ist die Kommandantin der Armee des Drachenkönigs und unterstützt ihn dabei, den Frieden zu wahren. Das gelingt ihr auch ziemlich gut. Zumindest bis sie Eris begegnet. Die begnadete Diebin ist unter dem Namen die Todestänzerin bekannt und besitzt eine ganz besondere Fähigkeit: Sie kann durch Wände gehen. Und zwar wortwörtlich. Kein Ort ist vor ihr sicher, weshalb sie ständig auf der Flucht ist.
Schon bald verfolgen die beiden Frauen dasselbe Ziel: Sie müssen die Namsara finden. Allerdings aus völlig unterschiedlichen Gründen. Während Safira sie ausliefern möchte, um sich ihre Freiheit zu erkaufen, setzt Eris alles daran, sie zu retten. Doch wer wird die Namsara zuerst finden?
Dieses Buch hat tatsächlich ganze vier Jahre auf meinem SuB verbracht. Warum ich so lange damit gewartet habe? Das frage ich mich im Nachhinein ehrlich gesagt selbst. Denn insgesamt hatte ich wieder richtig viel Spaß mit der Geschichte. Auch wenn sie mich nicht ganz so fesseln konnte wie die beiden Vorgänger.
Im Mittelpunkt stehen diesmal Safira und Eris, dennoch dürfen sich Fans der Reihe auch über ein Wiedersehen mit einigen bekannten Gesichtern freuen. Das hat sich ein bisschen wie Nachhausekommen angefühlt, vor allem weil ich zuletzt vor über acht Jahren in dieser Welt unterwegs war. Umso überraschter war ich, wie schnell ich wieder hineingefunden habe.
Safira und Eris waren mir beide auf Anhieb sympathisch. Ich mochte ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten und dass sie zwei starke Frauen sind, die für das kämpfen, was ihnen wichtig ist. Gerade dieses Zusammenspiel hat mir wirklich gut gefallen.
Was mich allerdings nicht ganz überzeugen konnte, war die Liebesgeschichte. Sie entwickelte sich für mein Empfinden einfach zu schnell und blieb dadurch leider etwas oberflächlich. Mir fehlten die leisen Momente und die emotionale Tiefe, um die Gefühle der beiden wirklich nachempfinden zu können.
Interessanterweise hat genau diese Tiefe ein anderes Paar in der Geschichte mitgebracht. Deren Entwicklung konnte mich deutlich mehr berühren und hat mir richtig gut gefallen. Dadurch rückte die Romanze zwischen Safira und Eris für mich allerdings noch weiter in den Hintergrund.
Abgesehen davon hat das Buch aber wieder vieles von dem geboten, was ich an dieser Welt so mag. Das Setting, die Götter, die Gegenspieler, die Geheimnisse und die gesamte Atmosphäre haben mich erneut überzeugt und dafür gesorgt, dass ich bis zum Schluss gerne weitergelesen habe.
Fazit
Auch wenn dieser Abschluss für mich nicht ganz an die Stärke seiner Vorgänger heranreicht, bin ich froh, die Geschichte endlich gelesen zu haben. Es war schön, noch einmal in diese Welt zurückzukehren und bekannte Figuren wiederzutreffen. Die Handlung ist spannend, das Worldbuilding macht erneut großen Spaß und insgesamt ist das Buch absolut lesenswert. Hätte die Liebesgeschichte etwas mehr Zeit und emotionale Tiefe bekommen, wäre für mich sogar noch mehr drin gewesen. Am Ende vergebe ich 4 Sterne
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