Werbung: Rezension: Liars all around me von Clara Blais

Werbung: Rezension: Liars all around me von Clara Blais

Verlag:  Piper
Seiten: 415
ISBN: 9783492509107

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Das erwartet euch:

Eine tote Schülerin. Eine Kleinstadt voller Lügner. Eine Wahrheit, die nicht sein darf.

Für Fans von »A Good Girl’s Guide to Murder«

Obwohl Ryle sich seines schlechten Rufs an der Schule bewusst ist, überrascht es ihn, als die Musterschülerin Avery ihn darum bittet, ihr eine Waffe zu besorgen. Ryle lehnt ab. Als wenige Tage später ihre Mitschülerin Sheila Parker erschossen aufgefunden wird, ist für ihn die Täterin offensichtlich. Doch Avery schwört, es nicht gewesen zu sein, und setzt alles daran, ihre Unschuld zu beweisen, bevor es zu spät ist. Widerwillig lässt Ryle sich darauf ein, ihr zu helfen. Während die beiden zwischen Misstrauen und Anziehung hin- und hergerissen sind, geraten sie in ein Netz aus Lügen und Geheimnissen, das die gesamte Stadt umspannt.

Cover-/ Textrechte:  Piper

Meine Meinung

Musterschülerin Avery wendet sich an Ryle, den Jungen mit dem schlechten Ruf, um sich von ihm eine Waffe zu besorgen. Kurz darauf wird ihre Rivalin im Rennen um die Stellung als Jahrgangsbeste erschossen aufgefunden. Klingt ziemlich eindeutig, wer es gewesen sein könnte, das sieht auch Ryle so. Doch Avery behauptet, unschuldig und sogar mit der Toten befreundet gewesen zu sein. Aber stimmt das wirklich oder hat sie ihre Rivalin aus dem Weg geräumt?

Relativ schnell hatte ich das Gefühl, dass Avery vielleicht nichts mit dem Mord zu tun hat, aber irgendetwas verheimlichte sie definitiv. Auffällig war auch, wie sehr die Polizei durch Abwesenheit glänzt und gefühlt kaum ermittelt. Das nahm dem Ganzen leider die Glaubwürdigkeit.

Allgemein muss man sagen, dass die Geschichte wirklich stark beginnt, ich dann aber zunehmend Probleme hatte, dranzubleiben, weil ich sie stellenweise eher langweilig fand.

Avery ist die Tochter der Bürgermeisterin, was mit hohen Erwartungen einhergeht. Vor allem von Seiten ihrer Mutter. Sie darf sich keine Schwächen oder Ausfälle erlauben und steht unter enormem Druck. Ihre Mutter ist alles andere als herzlich, und auch ihr Vater zeigt wenig liebevolle Zuwendung. Kurz gesagt: Avery ist reich an Geld, aber arm an Liebe.

Ryle hingegen ist an der Schule nicht besonders beliebt, da ihm ein gewisser Ruf anhaftet. Er kommt aus eher durchschnittlichen Verhältnissen und lebt mit seinem Vater und seinem jüngeren Bruder zusammen. Besonders um seinen Bruder kümmert er sich sehr fürsorglich. Auch bei ihm ist nicht alles so, wie es auf den ersten Blick scheint. Relativ früh wird klar, dass es in der Vergangenheit bereits Berührungspunkte zwischen seiner Familie und Averys Familie gab und ich war gespannt darauf, mehr darüber zu erfahren.

Fazit

Das Buch richtet sich eher an ein jüngeres Publikum, und ich hatte auch keinen hochspannenden Thriller erwartet, allerdings auch keine so spannungsarme Geschichte. Zumindest mich konnte das Buch nicht überzeugen. Da wäre definitiv mehr drin gewesen. Deshalb gibt es von mir leider nur 3 Sterne

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