Werbung: Rezension: Tiefer als der Abgrund von Christian Kraus

Werbung: Rezension: Tiefer als der Abgrund von Christian Kraus

Verlag: Verlagsgruppe Droemer Knaur
Seiten: 368
ISBN: 978-3426309087

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Was, wenn tief in dir ein Mörder lauert?

»Tiefer als der Abgrund« ist ein wendungsreicher Psychothriller um einen verurteilten Mörder und einen Psychotherapeuten im Gewissenskonflikt.

Hochintelligent, hochsensibel – und ein verurteilter Mörder: Elias, der neueste Patient des Psychologen Malte Fischer, ist ein ungewöhnlicher junger Mann. Zwar hat er keinerlei Erinnerungen an die brutale Tat, die er mit 16 begangen haben soll, aber die Beweislast war erdrückend. Frisch aus der Haft entlassen, fürchtet Elias nichts mehr als das Monster, das tief in seinem Inneren zu lauern scheint. Im Verlauf ihrer Sitzungen kommt Malte jedoch zu dem Schluss, dass Elias unschuldig sein könnte und wendet sich an die zuständige Kommissarin Freya Svensson. Freya will nichts von dieser Theorie wissen – bis es erneut Tote gibt und Elias spurlos verschwindet …

Cover-/ Textrechte: Verlagsgruppe Droemer Knaur

Meine Meinung

Elias wird nach zehn Jahren aus dem Gefängnis entlassen. Er saß dort, weil er mit 16 seine ein Jahr jüngere Adoptivschwester Laura ermordet haben soll. Er weiß, dass er neben dem toten Mädchen blutüberströmt aufgewacht ist. Aber nicht, ob er die Tat auch wirklich begangen hat. Er will wissen, ob da wirklich ein Monster in ihm schlummert, welches nur den richtigen Trigger braucht, um auszubrechen. Der Psychotherapeut Malte soll dem jungen Mann dabei helfen. Bei seinen Recherchen und Gesprächen stolpert Malte über einige Punkte die es für ihn möglich machen, dass Elias tatsächlich unschuldig ist. Doch wenn er es nicht war, was oder wer steckt dann dahinter?

Puh. Das war mal gut spannend und mit der Aufdröselung hätte ich nicht gerechnet.

Ich konnte der Kommissarin aber ganz gut bei ihren Schlussfolgerungen beipflichten. Es machte Sinn und ich bekam den gleichen Verdacht. Allerdings hält die ganze Story eine Menge überraschende Wendungen bereit, die es für mich zu einem echten Pageturner machten und schwierig einen Verdächtigen fest zu nageln.

Elias empfand ich als wahnsinnig interessanten Charakter. Gerade durch seine Hochbegabung und die Hochsensibilisierung macht er das Ganze spannend. Ich fand ihn wahnsinnig glaubhaft. Sein Weg in die Resozialisierung hingegen stimmt mich wirklich traurig, da Elias keine Familie mehr hat und auch keine Freunde, die ihm als Stütze zur Seite stehen könnten. Das gestaltet es schwierig für ihn, auch wegen der Hochsensibilisierung und vor allem auch mit dem Glauben anderer ein Mörder zu sein, sich wieder zurecht zu finden. Elias ist sich ja auch selber nicht im Klaren, ob er seine Adoptivschwester getötet hat oder nicht. Mit der Schuld kann er nur schwer leben.

Ebenfalls punkten können die andere Charaktere und die Punkte, welche mit in die Handlung einfließen. Aus den verschiedenen Perspektiven erzählt, fühlte ich mich gut unterhalten. Das richtig Tiefe gehende Nervenkitzel fehlte mir allerdings. Auch wenn durchaus die Ansätze da waren.

Fazit

Alles in Allem für mich eine Runde und spannende Story, der es aber etwas an Nervenkitzel für mich fehlte. Die Handlung ist gut durchdacht und hat mit dem hochbegabten Elias einen tollen Charakter. Er tat mir tatsächlich leid, denn er hat nach der Haftentlassung einen echt harten Weg vor sich. Die verschiedenen Blickwinkel sorgen für mehr Input, aber verraten nicht zu viel, so dass ich bis kurz vor Schluss tatsächlich auch auf einer falschen Spur war. 4 Sterne gibt es von mir.

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