Werbung: Rezension: Die Komplizen von John Katzenbach

Werbung: Rezension: Die Komplizen von John Katzenbach

Verlag: Verlagsgruppe Droemer Knaur
Seiten: 624
ISBN: 978-3426306789

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Was hätte Jack the Ripper im Darknet angerichtet?

Im Thriller »Die Komplizen. Fünf Männer, fünf Mörder, ein perfider Plan« von Bestseller-Autor John Katzenbach wagt sich ein junger Mann in die dunkelsten Gassen des Internets – und kommt einem Serienkiller-Club in die Quere.

Eigentlich sucht Collegestudent Connor Mitchell im Darknet nach Spuren des Mannes, der vor Jahren den Tod seiner Eltern verursacht hat – stattdessen stößt er auf den Chatroom einer Gruppe von Serienkillern, die sich »Jack’s Boys« nennen.

Im Glauben, in den digitalen Untiefen des Darknet unsichtbar zu sein, planen »Jack’s Boys« ihre Taten nach dem Vorbild ihres Idols Jack the Ripper und schicken anschließend Fotos ihrer verstümmelten Opfer an willkürlich ausgewählte Polizei-Stationen weltweit, ohne dass auch nur die geringste Spur zu ihnen führen würde. Bis Connor in ihr Allerheiligstes eindringt. Ein Affront, der ihn prompt zum nächsten Zielobjekt der perfektionistischen Psychopathen macht.

Doch die Serienkiller haben weder mit Großvater Ross gerechnet, einem Ex-Marine, noch mit Connors bester Freundin Niki …

Cover-/ Textrechte: Verlagsgruppe Droemer Knaur

Meine Meinung

Jack the Ripper zu Zeiten des Internets? Klingt super und war auf jeden Fall ein interessanter Ausflug.

Connor ist Vollwaise und wird von seinen Großeltern groß gezogen. Er macht sein Zeug, treibt sich aber auch in den dunkelsten Tiefen des Internets herum, denn Connor hat einen Plan. Er will den Mann töten, der seinen Eltern das Leben genommen hat. Bei seiner Recherche stößt er dabei auf Jack’s Boys. Eine Gruppe von 5 Leuten, benannt nach Jack the Ripper, welche sich mit begangenen Morden brüstet und diese anonym der Polizei zukommen lässt. Die 5 ziehen daraus eine ziemlich perverse Befriedigung. Interessanter Weise fühlen sie sich auch wahnsinnig sicher in ihrer Darknet Chat Blase, in der sie sich über Taten austauschen. Zumindest bis Connor in den Chat stolpert und ihnen Stümperei unterstellt. Die 5 fühlen sich angegriffen und haben so eben ein neues Ziel auserkoren. Connor. Doch das wird nicht so leicht werden, wie es sich Jack’s Boys ausgemalt haben.

Was gut klingt, ist tatsächlich auch ziemlich gut. Es fängt nur etwas langsam an. Wir erleben die Story in 3 Abschnitten mit immer mal wieder wechselnden Erzählperspektiven. Interessant sind definitiv die einzelnen Charaktere, welche genug Tiefe bekommen, da der Autor sich Zeit nimmt, um sie perfekt ins Spiel zu bringen. Jack’s Boys sind echt ne harte Nummer und beweisen, dass man aufgrund äußerer Merkmale nicht hinter die Fassade schauen kann. Mega war der Blick in den Chatroom im Darknet, wo sich die 5 Männer austauschen.

Auch wenn es dauert bis Fahrt reinkommt und erst ab Abschnitt 3 so richtig eskaliert, war Spannung eigentlich durchgängig da. Zum Abschluss stellt sich mir aber am Ende dennoch die Frage, wie man aufgrund einer “kindischen Beleidigung”, so dermaßen austicken und einen solchen Plan entwerfen kann. Genial, aber eben auch krank.

Fazit

Super durchdacht, mal was Neues und bis auf eine kleine Sache, der absolut Hit. Auch wenn es etwas Anlaufzeit brauchte, war es wirklich spannend gemacht. 5 Männer die sich Jack’s Boys nennen und sich für wahnsinnig intelligent halten. Vielleicht sind sie das auch, aber allem voran sind sie krank und es war mehr nur interessant in ihre Hirne zu blicken. Sowohl Täter als auch “Opfer” sind wahnsinnig authentisch dargestellt. Für mich ein wirklich gelungener Thriller. 4,5 Sterne.Jack the Ripper zu Zeiten des Internets? Klingt super und war auf jeden Fall ein interessanter Ausflug.

Connor ist Vollwaise und wird von seinen Großeltern groß gezogen. Er macht sein Zeug, treibt sich aber auch in den dunkelsten Tiefen des Internets herum, denn Connor hat einen Plan. Er will den Mann töten, der seinen Eltern das Leben genommen hat. Bei seiner Recherche stößt er dabei auf Jack’s Boys. Eine Gruppe von 5 Leuten, benannt nach Jack the Ripper, welche sich mit begangenen Morden brüstet und diese anonym der Polizei zukommen lässt. Die 5 ziehen daraus eine ziemlich perverse Befriedigung. Interessanter Weise fühlen sie sich auch wahnsinnig sicher in ihrer Darknet Chat Blase, in der sie sich über Taten austauschen. Zumindest bis Connor in den Chat stolpert und ihnen Stümperei unterstellt. Die 5 fühlen sich angegriffen und haben so eben ein neues Ziel auserkoren. Connor. Doch das wird nicht so leicht werden, wie es sich Jack’s Boys ausgemalt haben.

Was gut klingt, ist tatsächlich auch ziemlich gut. Es fängt nur etwas langsam an. Wir erleben die Story in 3 Abschnitten mit immer mal wieder wechselnden Erzählperspektiven. Interessant sind definitiv die einzelnen Charaktere, welche genug Tiefe bekommen, da der Autor sich Zeit nimmt, um sie perfekt ins Spiel zu bringen. Jack’s Boys sind echt ne harte Nummer und beweisen, dass man aufgrund äußerer Merkmale nicht hinter die Fassade schauen kann. Mega war der Blick in den Chatroom im Darknet, wo sich die 5 Männer austauschen.

Auch wenn es dauert bis Fahrt reinkommt und erst ab Abschnitt 3 so richtig eskaliert, war Spannung eigentlich durchgängig da. Zum Abschluss stellt sich mir aber am Ende dennoch die Frage, wie man aufgrund einer “kindischen Beleidigung”, so dermaßen austicken und einen solchen Plan entwerfen kann. Genial, aber eben auch krank.

Fazit

Super durchdacht, mal was Neues und bis auf eine kleine Sache, der absolut Hit. Auch wenn es etwas Anlaufzeit brauchte, war es wirklich spannend gemacht. 5 Männer die sich Jack’s Boys nennen und sich für wahnsinnig intelligent halten. Vielleicht sind sie das auch, aber allem voran sind sie krank und es war mehr nur interessant in ihre Hirne zu blicken. Sowohl Täter als auch “Opfer” sind wahnsinnig authentisch dargestellt. Für mich ein wirklich gelungener Thriller. 4,5 Sterne.

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