Rezension: Like a good Girl von Claire Eliza Bartlett

Rezension: Like a good Girl von Claire Eliza Bartlett

Verlag: cbt
Seiten: 420
ISBN: 978-3570314661

Darum geht es:

Die Rebellin. Die Streberin. Die Cheerleaderin. Das tote Mädchen.

Wie jede gute Highschool in Amerika hat die Jefferson-Lorne-High alles davon. Nach dem schockierenden Mord an Emma Baines stehen drei ihrer Mitschülerinnen ganz oben auf der Liste der Verdächtigen: Claude, die notorische Partygängerin. Avery, die Kapitänin der Cheerleader. Und Gwen, die angehende Klassenbeste.
Jede der drei hatte etwas zu verbergen, und die einzige Frage, die sich die Polizei stellt, ist: Welche von ihnen hat Emma, die alle nur als das „gute Mädchen“ kannten, auf dem Gewissen? Doch die Dinge sind nicht immer so wie sie scheinen, und Emma hatte selbst Geheimnisse, von denen niemand etwas ahnt. Während immer mehr Lügen ans Licht kommen, tickt die Uhr. Denn Emmas wahrer Mörder läuft noch frei herum – und es ist nur eine Frage der Zeit, bis ihm ein weiteres Mädchen zum Opfer fällt.

Cover-/ Textrechte: cbt

Meine Meinung

Mich haben Klappentext und Titel direkt angesprochen und somit kam es auch, dass mal echt schnell dazu gegriffen habe. Es lag tatsächlich nur einen knappen Monat auf meinem SuB. Aber hat mich das Buch auch unterhalten können?

Es geht darum, dass Emma Baines am Annas Run ums Leben kam. Allerdings wohl nicht ganz freiwillig, denn in einem Video ist ersichtlich, dass Emma in den tosenden Fluß gestoßen wurde. Ins Visier der Ermittler geraten der Schülerinnen, welche ebenfalls die Jefferson Lorne High mit dem jungen Mädchen besuchen. Gwen, das Mädchen, welches mit Emma hart um ein Stipendium konkurrierte. Avery, die Cheerleaderchefin, welche in Allem die Beste sein will. Und Claude, die Partyqueen und Rebellin der Schule. Alle drei Mädchen haben Geheimnisse und in gewisser Weise ein Motiv. Aber die Geheimnisse hatte Emma auch. Haben diese sie auch um Schweigen gebracht oder war es doch eins der Mädchen?

Im Laufe der Story werden viele wichtige Themen aufgegriffen, was definitiv ein Pluspunkt ist. Sexuelle Übergriffe, Drogenmissbrauch, psychische Probleme und die Angst sich anderen anzuvertrauen. Mir war es zu viel, um es in einer Story unterzubringen. Alle Themen sind wichtig ohne Frage, aber Fokus auf ein bis zwei davon, wäre vermutlich übersichtlicher gewesen. Mehr Tiefe wäre möglich gewesen. So war es ein Gewirr von Allem, was etwas zu konstruiert war. Es gab wirklich gute Ideen und Umsetzungen, aber ich empfand es an der ein oder anderen Stelle, etwas zu gewollt und zu konstruiert.

Durch Rückblenden gibt es ein paar Einblick, aber gerade gegen Ende empfand ich das als wahnsinnig verwirrend, um ehrlich zu sein. Das Gleiche gilt für die Charaktere. Mir fehlte es an Sympathie und Tiefe. Ich hätte wirklich gern mehr über sie erfahren, hatte aber eher das Gefühl, nur an der Oberfläche zu kratzen.

Fazit

Gerade auf den letzten Seiten hing die Story für mich. Es gibt Bündnisse, die ich nicht so recht verstand, zu viel konstruiertes Geschehen, das gefühlt zu viel war. Im Grunde wird an vielen wichtigen Themen gekratzt, aber zu oberflächlich. Es fiel mir schwer am Ball zu bleiben, da es bis auf die letzten Seiten auch etwas an Spannung mangelt. Schade eigentlich. Ich glaube, dass das Motto: “Weniger ist mehr.” von der Fokussierung her, besser gewesen wäre. Am Ende leider nur 3 Sterne von mir.

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