Werbung: Rezension: Aera #2 – Die schwärzeste Nacht von Markus Heitz

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Verlag: Verlagsgruppe Droemer Knaur
Seiten: 480
ISBN: 978-3426528570

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Reale Gottheiten, alte Gottheiten mit einst vergessenen Namen, und das auf sämtlichen Kontinenten – Normalität seit dem Jahr 2012. Nur Christen, Moslems und Juden warten immer noch auf den Einen. Die einst mächtigsten Religionen der Welt wurden so zu bedeutungslosen Sekten, während Göttinnen und Götter die Weltordnung umkrempelten. Und eigene Pläne mit den Sterblichen schmieden.

Nur Interpol-Ermittler Malleus Bourreau ist Atheist geblieben und geht Verbrechen nach, in die Entitäten verwickelt sind. Weil er sie für Trug hält, und er ist gut in seinem Job, denn er hat keinen Respekt. Aber wieso ausgerechnet ein Atheist von den Göttern verschon wird, ist vielen ein großes Rätsel.

Der neuste Fall beginnt harmlos: Ein Mann wurde von einer Gott-Statue erschlagen – Unfall oder Mord durch göttliche Hand? Aber schon bald stecken Malleus und seine Kollegin Lagrande tiefer in den Intrigen der Entitäten, als ihnen lieb sein kann.

Cover-/ Textrechte: Verlagsgruppe Droemer Knaur

Meine Meinung

Nach einem gelungenen Auftakt mit spannendem Ende, war ich neugierig, wie es um Malleus Bourreau und die Entitäten weitergehen würde. Nur gut, dass ich die Fortsetzung schon Zuhause hatte.

Dieses Mal starten wir in Leipzig und zwar bei Malleus’ bevorzugten Ausstatter. Mit der Explosion seines Ladens und dem Verschwinden des Ausstatters kommt ein interessanter Fall ins Rollen, da dieser auch Aufklärung über Bourreaus Zigarren bringt. Nicht nur für den Leser, sondern auch für die Charakter. Des Weiteren beschäftigen sich der Interpol-Ermittler und seine Partnerin mit einem Mann, der von einer Statue erschlagen wurde, aber auch mit diversen Leichen in Australien. Wie immer gilt es für Malleus zu klären was dahinter steckt. Gottheit? Fanatiker? Unfall oder Mord?

Die neuen Fälle führen das Interpol Ermittler Duo wieder quer über den Globus und an viele interessante Orte, wo es spannende Fälle zu untersuchen und zu lösen gibt. Viele tolle Ideen sind hier eingeflossen und es macht einfach Spaß dem Verlauf zu folgen. Es ist, meiner Meinung nach, auch etwas “einfacher” verständlich als im Auftakt.

Am Genialsten ist und bleibt für mich Bourreaus Schatten. Ich liebe diese kranke Person, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Malleus zu folgen. Die Abschnitte haben mir regelmäßig ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Einfach mega. Vorallem durch sein Ende in Band 1 macht es die Auftritte in der Fortsetzung einfach super und vielleicht auch stellenweise unerwartet in seiner körperlichen Form.

Natürlich sind aber auch der Bourreau selbst und seine Kollegin absolut sympathisch und brillant. Man ermittelt gern mit ihnen und sie schlagen sich hervorragend. Vorallem Bourreau bei dem etwas Entscheidendes zur Neige geht. Man kann seine “Qualen” durchaus nachvollziehbar.

Fazit

Ich fand es wieder spannend mit dem Ermittlerduo unterwegs zu sein. Es gab neue Erkenntnisse, interessante Fälle und erneut einen tollen Schatten, der die Beiden begleitet. Ich hab mich wahnsinnig gut unterhalten gefühlt. Beide punkten durch Scharfsinn und Wortwitz. Vielen Dank an den Autor für eine absolut gelungene Fortsetzung. 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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