Rezension: Die Legende von Greg #1 von Chris Rylander

Rezension: Die Legende von Greg #1 von Chris Rylander

Verlag: Carlsen Verlag
Seiten: 400
ISBN: 978-3551553881

Darum geht es:

Als sein Vater von einem grauenvollen Bergtroll entführt wird, steht Gregs Leben Kopf. Denn anscheinend ist er kein stinknormaler, etwas verfressener Schüler – er stammt von einem uralten Zwergenvolk ab, das in einem Höhlensystem unter Chicago lebt. Nun droht ein Krieg mit den verfeindeten Elfen. Greg muss die Zwergenausbildung absolvieren, mit seiner sprechenden Axt umgehen lernen und gleichzeitig seinen Vater wiederfinden. Zu allem Übel ist sein bester Freund Edwin ausgerechnet ein Elf. Kann er ihm überhaupt trauen?

Cover-/ Textrechte: Carlsen Verlag

Meine Meinung

Greg kam als Tauschbuch zu mir. Ich kann schon gar nicht mehr sagen wann. Jetzt war es aber endlich soweit und ich stürzte mich in die Legende von Greg und den krass katastrophalen Anfang der ganzen Sache.

Greg ist an sich ein normaler Junge. Also abgesehen davon, dass er ein Belmont ist und dieser Familienname für jede Menge Pech besonders an Donnerstagen sorgt. Aberglaube oder nicht, es ist ein Donnerstag an dem Greg im Zoo beinah von einem Eisbären verspeist wird, weil dieser sich aus dem Gehege befreit. Der junge kommt davon, aber den nächsten Tag steht plötzlich seine Welt Kopf. Es sprießen Pflanzen aus Marmorböden, er kann Knochern brechen, sein Vater wird von einem Bergtroll entführt und die Krönung des Ganzen ist die Eröffnung, dass Greg gar kein Mensch ist, sondern ein Zwerg. Nun gilt es eine Ausbildung als eben solcher zu machen, denn ein Krieg steht bevor und nebenbei gilt es noch seinen Vater retten. Viel zu tun für Greg, aber kann er das auch schaffen?

Mit viel Humor erzählt Greg seine Geschichte. Ich habe lange keine mehr so tolle Story gelesen, welche Realität und magische Geschöpfe Mythos vereint. Dazu ist der Autor auch noch neue Wege gegangen, womit dieses Buch nicht nur bei Jung, sondern auch bei älter Anklang finden sollte. Ich für meinen Teil mochte es sehr.

Sowohl die Hintergründe zu erfahren und die verschiedenen Figuren kennenzulernen. Er greift das Thema Freundschaft richtig toll auf. Greg und Edwin stammen von unterscheiden Arten ab, wobei vermutet wird, dass sie Krieg wollen. Hier war ich gespannt, ob sich die Beiden zusammenraufen oder aber getrennte Wege gehen würden.

Super auch der Ausflug in die unterirdischen Höhlen bei den Zwergen.

Greg tat mir schon leid. Zumindest was die Reaktionen der anderen Kinder angeht und sein Händchen für Pech. Gefreut hab ich mich für ihn wegen seiner Freundschaft zu Edwin. Die Beiden zusammen sind einfach toll. Greg wirkte auf mich in seiner ganzen Art aber auch sympathisch und seinem Reaktionen wirklich authentisch.

Fazit

Für mich ist “Der krass katastrophale Anfang der ganzen Sache”, ein wirklich tolle Auftakt. Tolle und interessante Charaktere, Humor und auch Spannung, haben für unterhaltsame Lesestunden gesorgt. Ein geniales Abenteuer für junge aber auch ältere Leser. Von mir gibt es daher 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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