Werbung: Rezension: Quiet Girl – Geschichten einer Introvertierten von Debbie Tung

Werbung: Rezension: Quiet Girl – Geschichten einer Introvertierten von Debbie Tung

Verlag: Loewe Graphix
Seiten: 184
ISBN: 978-3743210790

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Leises Mädchen – Laute Welt
Debbie geht nicht gerne unter Leute. Sie schreibt lieber Textnachrichten als zu telefonieren und steht auf Partys immer abseits. Ein perfekter Tag ist für Debbie, wenn es draußen regnet und sie mit einer Tasse Tee und einem Buch auf dem Sofa liegen kann. Natürlich fragt sie sich, ob etwas mit ihr nicht stimmt. Aber sie ist eben einfach glücklich mit sich selbst. Und mit Jason, der sie so akzeptiert, wie sie ist. Auch ohne viele Worte. Was soll daran verkehrt sein?

Quiet Girl erzählt in warmherzigen Dialogen und mit ausdrucksstarken Bildern eine einfühlsame Geschichte für alle, die einfach mal die Welt leise drehen wollen.

Cover-/ Textrechte: Loewe Graphix

Meine Meinung

Ganz ehrlich? Ich fühle Titel und Cover des Buches. Auch der Inhalt hat mir stellenweise so aus der Seele gesprochen.

Man begegnet Debbie in gewissen Situationen, die absolut aus dem Leben gegriffen sind. Ich kannte die Gefühle, die in Debbie aufpoppten. Die Unsicherheit und Zweifel. Man macht gewisse Sachen, weil man nicht an asozial oder einfach anders angesehen werden will. Man will gesellschaftlich akzeptiert werden. Und wir bekommen vorgelebt, dass man dies nur ist, wenn man genauso ist wie Alle da draußen. Gesellig, offen und so weiter. So bin ich aber nicht. Ich bin durchaus gern allein oder aber in kleinen Gruppen. Große Menschenansammlungen verunsichern mich genauso wie neue Leute. Es ist toll, wenn man Jemanden findet, der einen versteht, auch Halt gibt und unterstützt.

Ich kann mich nicht mit allen Sachen die Debbie angeht identifizieren, aber an einigen Stellen merke ich durchaus Parallelen zu meinem Gefühlsleben. Die gleichen Zweifel, Unsicherheiten und Wohlfühlgedanken hab ich manchmal auch.

Es ist traurig, welchen Druck Debbie sich macht, um mit gewissen Situationen umzugehen, aber manchmal auch amüsant, wie sie anderen Dingen aus dem Weg geht. Jeder muss seinen eigenen Weg finden, aber Niemand sollte sich zwingen müssen Dinge zu tun, nur um von anderen akzeptiert zu werden. Man sollte tun, was einem selbst gut tut.

Fazit

Ich finde, dass dieses Buch jedem die Augen öffnet, der nicht versteht, wie sich Jemand fühlt, der eher introvertiert ist. Es veranschaulicht wirklich gut und wirbt für Verständnis denjenigen gegenüber. Ob man dieses gewährt, liegt ja dann eh an jedem jedem selbst. Etwas zum Nachdenken, aber auch zum Schmunzeln. 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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