Werbung: Rezension: In ewiger Freundschaft von Nele Neuhaus

Werbung: Rezension: In ewiger Freundschaft von Nele Neuhaus

Verlag: Ullstein Verlag
Seiten: 528
ISBN: 978-3550081040

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Eine Frau wird vermisst. Im Obergeschoss ihres Hauses in Bad Soden findet die Polizei den dementen Vater, verwirrt und dehydriert. Und in der Küche Spuren eines Blutbads. Die Ermittlungen führen Pia Sander und Oliver von Bodenstein zum renommierten Frankfurter Literaturverlag Winterscheid, wo die Vermisste Programmleiterin war. Ihr wurde nach über dreißig Jahren gekündigt, woraufhin sie einen ihrer Autoren wegen Plagiats ans Messer lieferte – ein Skandal und vielleicht ein Mordmotiv? Als die Leiche der Frau gefunden wird und ein weiterer Mord geschieht, stoßen Pia und Bodenstein auf ein gut gehütetes Geheimnis. Beide Opfer kannten es. Das war ihr Todesurteil. Wer muss als nächstes sterben?  Pia und Bodenstein jagen einen Täter, der ihnen immer einen Schritt voraus zu sein scheint …

Cover-/ Textrechte: Ullstein Verlag

Meine Meinung

Ich mag die Reihe um Bodenstein und Kirchhoff und hab sie eifrig verfolgt. Somit hab ich mich natürlich auf dieses Buch riesig gefreut und wurde auch nicht enttäuscht.

Dieses Mal begleiten wir die beiden Kripobeamten in die Verlagsbranche. Pia Sanders Exmann, Henning Kirchhoff, ist unter die Autoren gegangen und sein zweites Buch steht in den Startlöchern. Seine Agentin bittet ihn darum, mal bei einer Freundin vorbei zu schauen, da sie diese schon länger nicht mehr gesprochen hat. Vor Ort entdeckt Pia Blutspuren, aber keine Leiche. Die Frau wird also vermisst, womit der Fall ins Rollen kommt. Aus verschiedenen Sichten gibt die Autorin Einblicke in die Figuren, das Verlagswesen und die Ermittlungen. Da die Frau um die es geht sehr aufbrausend, verletzend ehrlich und wohl auch aufgrund ihrer Kündigung, nach dreißig Jahren bei ihrem Verlag, ziemlich anklagend über gewisse Leute gesprochen hat, hat sie sich nicht unbedingt beliebt gemacht. Leute mit Motiv sind also genug vorhanden. Doch wer es letztendlich war und aus welchem Grund gilt es herauszufinden.

Joah. Wieder ein guter Teil der Reihe, den ich mit Spannung verfolgt habe. Es gab jede Menge Motive, Verdächtige und Aufregung. Bis zum Schluss hatte ich mich mehrfach auf Jemanden als Täter/in eingeschossen, nur um dann festzustellen: Ah okay. Also war es doch wer anders. So ein Mist. Die vielen Motive waren etwas anstrengend und ich gestehe auch ab und zu kurz auf der Leitung gestanden zu haben, was die Figuren angeht. Einfach weil es zu viele waren. Da kann man schon mal kurzfristig den Überblick verlieren. Ansonsten aber wirklich gut gemacht, wenn auch vielleicht etwas künstlich in die Länge gezogen gegen Ende. War aber nur so ein Gefühl.

Kirchhoff und Bodenstein bleiben für mich sympathische Charaktere, die ich wirklich gern mag. Ihre ganze Art ist einfach wahnsinnig angenehm und authentisch. Ebenso wie die Charaktere, die das Team um die beiden Ermittler bilden.
Auch die Figuren, welche die Verlagsbranche repräsentieren, fand ich sehr authentisch. Ebenso die Abgründe die im Verborgenen lauerten. Nix wirkte für mich komplett an den  Haaren herbeigezogen.
Fazit

Für mich ein weiterer gelungener Teil um die beiden Kripobeamten Kirchhoff und Bodenstein. Der Einblick in die Höhen und Tiefen der Verlagsbranche, sowie in diverse Abgrund, welcher hier hinter Freundschaft lauerte, war mehr als spannend und hatte auf mich eine absolut Sogwirkung. Kritikpunkt sind für mich die vielen Figuren, die man unter einen Hut bringen musste, und das Ende war meiner Meinung etwas künstlich in die Länge gezogen. Macht für mich aber noch immer gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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