Werbung: Rezension: Feuerblut – Der Schwur der Jagdlinge von Aisling Fowler

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Verlag: Dragonfly Verlag
Seiten: 304
ISBN: 978-3748800736

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

»Ich widme mein Leben dem Kampf gegen die Dunkelheit und werde allen sieben Clans gleichermaßen dienen« – das hat Zwölf geschworen, um vom Jagdbund aufgenommen und als Jagdling ausgebildet zu werden. Nicht einmal ihre Mentorin Silber ahnt, dass Zwölf ganz andere Pläne hat. In ihrem Herzen brennt der Wunsch nach Rache an dem Clan, der ihre Familie auslöschte, lichterloh. Doch bevor Zwölf zur Jägerin aufsteigt, überfallen Kobolde den Bund, töten Silber und entführen das wunderliche Mädchen namens Sieben. An der Seite des magischen Steinhundes, der den Bund seit jeher beschützt, begibt sich Zwölf in den gefrorenen Wald. Kann sie Sieben aus den Fängen der Entführer befreien? Um den Gefahren zu trotzen, die auf sie warten, muss Zwölf sich ihrer Vergangenheit stellen und endlich Frieden mit sich selbst schließen.

Cover-/ Textrechte: Dragonfly Verlag

Meine Meinung

Der Klappentext, aber auch das Cover,  konnten mich hier überzeugen zum Buch zu greifen. Und es war auch gut gemacht, muss ich sagen.

Zwölf lebt bei den Jagdlingen. Ist also mit ihren 13 Jahren eine Jägerin in Ausbildung. Eigentlich ist es dort üblich, dass man versucht seiner Initiation sein altes Leben hinter sich lässt und sich für den Schutz aller Clans einsetzt. So sollte es zumindest sein. Zwölf allerdings treibt die Rache für den Mord an ihrer Familie an. Dies wurde vom Höhlenclan ermordet. Leider fühlt sich das Mädchen bei den Jagdlingen auch nicht sonderlich wohl. Sie wird gemieden, denn sie ist auch nicht unbedingt der leichteste Charakter. Gut im Kampf, aber im Sozialen liegen eher weniger ihre Kompetenzen. Sie fährt schnell aus der Haut und scheint ständig wütend zu sein. Trotzdem macht sie sich auf den Weg, als eine ihrer “Mitauszubildenden” entführt wird. Aber nicht allein. Ebenfalls mit dabei sind der steinerne Wächter der Loge, sowie zwei weitere Jagdlinge. Werden sie Sieben befreien können und warum wurde diese überhaupt entführt?

Gute Story mir interessanter und spannender Handlung, die durchaus mitreißen kann. Auch wurden hier neben Kobolden und Orks, noch weitere interessante Wesen in den Ring geworfen. Feuergeister und Klippenkriecher zum Besten. Blutrünstig und hinterhältig bringen sie Spannung mit. Die größte Herausforderung ist für mich leider, wenn Charaktere keine richtigen Namen haben. Die Nummern werden hier als Namen getragen bis die Charaktere ihre Prüfung abgelegt haben. Danach dürfen sie ihren neuen Namen wählen. Ich versteh das, aber es nervt mich halt trotzdem.

Mit Zwölf hat man eine typische Jugendbuchfigur. Eine Außenseiterin, die sich beweisen will und sauer auf Alles und jeden bwz auf die Welt im Allgemeinen ist. Zwölf ist auch nicht unbedingt jemand, den man direkt mag. Ich versteh sie, aber es ist anstrengend. Man gewöhnt sich dran und merkt natürlich auch, dass sie ein Herz hat, aber so ganz überzeugen, kann sie halt trotzdem nicht. Es lag bei mir einfach an ihrer Art.

Fazit

Alles in Allem gut gemacht. Ein spannendes Setting, mit interessanten Wesen, aber anstrengenden Charakteren. Die Story ist okay, hier und da etwas holprig, aber kann durchaus auch stellenweise mitreißen. Es gibt viel zu entdecken und zu erleben, was der Handlung seinen eigenen Reiz verleiht. So ganz umhauen kann es einen dann aber nicht. Am Ende geb ich 4 Sterne und auch eine Leseempfehlung.

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