Werbung: Rezension: Das Haus in der Half Moon Street von Alex Reeve

Werbung: Rezension: Das Haus in der Half Moon Street von Alex Reeve

Verlag: Verlagsgruppe Droemer Knaur
Seiten: 416
ISBN: 978-3426526392

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

London 1880. Leo Stanhope, Assistent der Gerichtsmedizin, macht eine merkwürdige Entdeckung: In der Jackentasche eines angeblich in der Themse ertrunkenen Mannes findet er eine Ale-Flasche, in deren Etikett das Wort »Mercy« eingeritzt ist.
Kurz darauf landet eine zweite Leiche aus der Themse auf seinem Tisch, und ihr Anblick wirft Leos Leben gewaltsam aus der Bahn: Es ist Maria, seine große Liebe. Und sie wurde ermordet. Bald fällt der Verdacht auf ihn, und so macht er sich selbst auf die Jagd nach dem Mörder. Doch dabei droht sein lange gehütetes Geheimnis ans Licht zu kommen – und das könnte ihn nicht nur die Freiheit, sondern sogar das Leben kosten.

Cover-/ Textrechte: Droemer Knaur

Meine Meinung

Ich war neugierig, denn einem historischen Kriminalfall kann ich nur schwer aus dem Weg gehen. Mit einem Setting in London, bekommt man mich ja außerdem immer. In diesem Fall bin ich mir etwas unsicher, was ich vom Buch halten soll, denn es war etwas anders als erwartet.

Handlungstechnisch haben wir es mit Leo Stanhope zu tun. Er arbeitet in der Gerichtsmedizin in London. Zumindest so lange, bis eines Tages die Frau auf dem Tisch liegt, die er kennt und liebt. Maria arbeitete als Prostituierte und Leo gerät schnell ins Visier der Polizei. Nur mit viel Glück, kann er nach seinem ersten Verhör gehen und er macht sich selbst auf die Suche nach dem Mörder. Dabei merkt er, dass Maria wohl nicht so ganz ehrlich zu ihm war. Auf der Suche nach dem Mörder bringt sich Leo in Gefahr, auch weil sein Geheimnis aufzufliegen droht und das könnte ziemlich übel enden.

Ich muss gestehen, dass ich zu Beginn etwas irritiert war, aber dann doch noch ganz gut reingefunden habe. London ist für mich immer so ein Gänsehautsetting, wenn es um Kriminalromane geht. Leider fehlte mir das dieses Mal komplett. Das Setting hätte auch jede andere Stadt sein können. Das dunkle Flair kam irgendwie nicht so gut rüber.

Auch stellt sich mir nicht wirklich viel Spannung dar. Überraschungen eigentlich nur direkt zu Beginn und das war es. Der Rest plätschert so mehr oder weniger vor sich hin. Leider. Das konnte mich nur mäßig für sich einnehmen.

Leo ist ein interessanter Charakter und für mich auch anders als erwartet. Seine Emotionen und Gedanken kamen sehr authentisch bei mir an und ich mochte ihn wirklich gern.

Fazit

Netter Auftakt, der mich leider nicht überzeugen konnte. Mir fehlte es an Spannung, was leider auch der interessante Charakter Leo nicht rausholen konnte. Auch war für mich das Setting so “langweilig”, dabei kann London im 19 Jahrhundert eigentlich gar nicht langweilig sein. Sondern düster, geheimnisvoll und mörderisch. Bei diesem Büchlein leider nicht. Es war nett, aber eben nicht mehr. Am Ende 3 Sterne und eine bedingte Leseempfehlung.

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