Werbung: Rezension: Die Saga der Blutgeschworenen – Nordnacht von John Gwynne

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Verlag: Blanvalet
Seiten: 608
ISBN: 978-3734163081

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

In England und in den USA steht der Autor für ein intensives, brutales und viele tausend Seiten umspannendes Fantasy-Erlebnis, das auch zahlreiche deutsche Leser begeistert hat. Jetzt erscheint Gwynnes neue Saga, die ihm den Durchbruch beschert: In »Nordnacht« treten Leser*innen eine Reise in eine Fantasywelt an, die der skandinavischen Mythologie entlehnt ist: Unheimliche Wesen, die an Andrzej Sapkowskis Monster erinnern, bevölkern den Norden. Ausgerechnet drei sterbliche Menschen müssen in dieser grausamen Welt bestehen und der größten Bedrohung entgegentreten: den von den Toten wiederauferstandenen Göttern …

Cover-/ Textrechte: Blanvalet

Meine Meinung

Mythologie, Monster und wiederauferstandene Götter waren definitiv Anreiz genug, damit ich zu diesem Buch greife.

Wir begegnen mehreren Charakteren in verschiedenen Handlungssträngen, welche zueinander finden und die Bedrohung, welche über ihrer Welt schwebt, aufhalten müssen.

Zum einen ist da Orka. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn, etwas Abseits der eigentlichen Gemeinschaft. Eine glückliche Familie, deren Leben perfekt scheint. Zumindest bis ihre Nachbarn brutal ermordet und deren Sohn entführt wurde. Die Dorfoberste kümmert es eher wenig und Orka und ihre Familie beschließen wegzuziehen. Doch kurz vorher wird auch Orkas Mann ermordet und ihr Sohn entführt. Orka kann einen Teil der Bande stellen, aber ihren Sohn findet sie nicht. Also macht sie sich auf die Suche nach ihm.

Dann wäre da Varg. Er war bis vor kurzem noch selbst Sklave und ist nun frei. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Mörder seiner Schwester zu finden. Er erkämpft sich einen Platz bei den “Blutgeschworenen” was ihn schon so ziemlich zu Beginn den Hintern rettet. Was allerdings als Mitglied dieser Truppe auf ihn zu kommt, damit hat er wohl nicht gerechnet.

Zu guter Letzt ist da noch Elvar, welche sich ihr Geld verdient, indem sie mit einer Södlnertruppe Jagd auf Sklaven macht, welche geflohen sind. Nötig hätte sie es nicht, aber ich verstehe, warum sie sich ihrem eigentlich Schicksal nicht fügen will. Ich mochte ihre raue Schale samt weichem Kern.

Schön ist, dass man erst die Charaktere, auch in ziemlichen Stresssituationen, kennenlernt und sich ein Bild von ihnen machen kann. Auch wenn man sich zu Beginn noch nicht vorstellen kann, wie die drei überhaupt zusammen ins Bild passen. Wird das nach und nach immer klarer. Vielleicht auch dadurch, dass abwechselnd aus Sicht der Drei erzählt wird.

Alle drei Charaktere sind wirklich stark auf ihre Art und konnten mich beeindrucken. Ich war gern mit ihnen unterwegs und immer wahnsinnig gespannt, was wohl als nächstes passieren wird.

Fazit

Starke Geschichte mit starken Charakteren. Dazu kommen eine wirklich atmosphärische Schreibweise, die einen in den Bann zieht. Wir bewegen uns vom langsamen kennenlernt zu einer mega spannenden Story, die mich für sich einnehmen konnte. Ich bin gespannt, was da noch kommen wird und freue mich auf die Fortsetzungen. 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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