Werbung: Rezension: Berlin Monster – Nachts sind alle Mörder grau von Kim Rabe

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Verlag: Lübbe
Seiten: 416
ISBN: 978-3404184187

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geh es:

Privatdetektivin Lucy hat sich auf übernatürliche Fälle spezialisiert. Und von denen gibt es so einige in Berlin, wo es von übersinnlichen Phänomenen nur so wimmelt. Denn vor dreißig Jahren ließ die Strahlung einer Bombe den Aberglauben der Menschen lebendig werden. Heute brüten Dschinns in Kreuzberger Shisha-Cafés, Feen tanzen in Friedrichshainer Clubs, und Hipster-Kobolde sind die Herren der Kneipen von Neukölln. Während Lucy eine Fee aufspüren soll, erschüttert eine Mordserie die Stadt. Hat ihr Verschwinden etwas damit zu tun? Immer tiefer taucht Lucy in den Fall ein, und bald schwebt nicht nur sie in Gefahr, sondern auch jene, die ihr am nächsten stehen …

Cover-/ Textrechte: Lübbe

Meine Meinung

Sowohl Titel als auch Klappentext klingen hier genau nach meinem Geschmack, was sich letztendlich aber als nicht ganz richtig für mich herausstellte.

Lucy ist Privatdetektivin in Berlin und kümmert sich um die, um die sich sonst selten bis gar niemand kümmert. So genannte Stifs. Dabei handelt es sich um Fantasywesen, die vor 30 Jahren den in Köpfen herrschenden Vorstellungen entsprungen sind und sich verfleischlicht, also manifestiert haben. Es Feen, Kobolde, Hexen und so weiter und sie Alle leben unter den Menschen. Nun soll ein Werwolf sein Unwesen in der Stadt treiben und Stifs töten. Allerdings gibt es Werwölfe nicht mehr, sie wurden ausgerottet. Lucy muss also herausfinden, wer tatsächlich hinter dem Verschwinden der Sidhe Lia steckt, welche sie finden soll. Dabei stößt sie auch auf das ein oder andere Geheimnis um sie. Als auch sie auf den “Werwolf” stößt, bekommt sie eine Ahnung, dass die Fälle zusammenhängen könnten.

Ein mehr oder weniger “normaler” Krimi erwartet einen hier mit fantastischsten Einflüssen. Es ist interessant den Fall lösen zu wollen, aber irgendwie zog es sich für mich und ich hatte das Gefühl so gar nicht voran zu kommen. Und das, obwohl mir wirklich interessante Charaktere begegnet sind. Was auch relativ locker und leicht beginnt und wird schnell ernst und düster. Man hat eben die Parallele zwischen Flüchtlingen und unserer Welt = Fantasywesen hier in der Story ziehen können. Es gibt ein harmonisches integriertes Zusammenleben, aber die “Abschiebung” in Zonen, wo sich die Polizei nicht reintraut. Weiterhin geht es um die Akzeptanz untereinander. Es wird also relativ politisch.

Muss man eben auch mögen. Ebenso wie die Tatsache, dass so richtig Spannung eigentlich erst im letzten Drittel kommt. Zumindest sofern man solange durchhält. Was mir ehrlich gesagt schon echt schwer fiel.

Lucy war okay, wenn auch manchmal etwas sehr egoistisch. Sie war nicht so ganz mein Fall, aber im Großen und Ganzen okay.

Fazit

Die Mischung aus Fantasy und Krimi klang vielversprechender, als sie letztendlich für mich war. Das Ganze hätte verglich auch mit Menschen verschiedener Herkunft funktioniert, aber mit Fantasywesen, sind einem vermutlich weniger Grenzen gesetzt und man läuft nicht Gefahr jemanden auf die Zehen zu treten mit Klischees oder so. Für mich ein Auftakt der ganz okay war und dem ich in einer Fortsetzung eventuell eine Chance geben würde. So ganz sicher bin ich mir aber noch nicht. Am Ende 3 Sterne und eine bedingte Leseempfehlung.

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