Rezension: Diener des Ordens #1 – Das Zweigesicht von C.Gina Riot

Rezension: Diener des Ordens #1 – Das Zweigesicht von C.Gina Riot

Verlag: Books on Demand
Seiten: 472
ISBN: 978-3752647495

Darum geht es:

Wristagul, das Land der purpurnen Wiesen befindet sich im Wandel. König Ebrahim ist längst verblichen und sein Erbe unauffindbar. Die Grenzen wurden niedergerissen und Zuzügler aus allen Ländern finden in Wristangul ihr Zuhause. Doch nicht nur die weisen Obligaten mit ihrer Magie, die Vaagtonhs mit ihren Kriegskünsten, edle Vahlagde und Pargatmäen finden ihren Weg nach Wristangul. Auch die Uszmiten aus dem Westen dringen immer tiefer in das Land vor, meucheln und vergewaltigen. Ein Geheimorden führt seine Anhänger auf einen Pfad, um nicht nur gegen das Reich der Uszmiten, sondern auch gegen die Intrigen im eigenen Land vorzugehen. Doch hinter dem politisch geführten Orden verbirgt sich ein düsterer Abgrund, der bereits beim Ritual des Treueschwurs auf makabere Hintergründe schließen lässt… Der Dark Fantasy Roman ist voll von dunklen Riten, Magie, intriganten Machtspielen und sexuellen Begierden. Je tiefer man in diese Geschichte eintaucht, desto schwerer wird es, Recht von Unrecht zu unterscheiden.

Meine Meinung

Diener des Ordens lag nicht wirklich lange auf meinem SuB. Durch gute Bewertungen und Empfehlungen, war ich gespannt, ob es mir auch zusagen würde, denn es klang definitiv nach meiner Kragenweite.

Willkommen ist Wristangul. Einem Land, das einst groß und mächtig war, aber nun von den Uszmiten “unterwandert” wird. Diese sind nicht, wie andere Völker vor ihnen, darum bemüht, sich einzugliedern. Sie nehmen sich was sie wollen und bevölkern das Land neu mit ihren zahlreichen Nachkommen.

Mit dem Orden und seinen Dienern haben wir eine Geheimorganisation, welcher der Priester Guðja vorsteht. Sie sind auf der Suche nach dem wahren König und werden dabei von den vier “Augen” unterstützt, welche sie auf vier Missionen schicken. Problem dabei, die Diener können sich mit den anderen Gruppen nicht austauschen. Diesen vier Handlungssträngen gilt es somit zu folgen und so lernt man sowohl Wristangul, als auch die Personen und deren Völker besser kennen. Hilfreich war hier, auch aufgrund der Fülle der Charaktere, dass immer mal wieder dabei steht, welchem Volk derjenige angehört.

Von Kapitel zu Kapitel wechselt man zwischen den Missionen und somit den Charakteren. Es bleibt somit immer spannend und ist auf dem Laufenden.

Die Missionen sind Alles andere als einfach und auch für den Leser wird es herausfordernd. Dieses Buch ist keine leichte Kost. Denn es ist komplex, düster und hält auch mit Brutalität nicht hinterm Berg. Es passt absolut in die Geschichte, ist aber eben nix für Zartbesaitete. Ich war stellenweise echt schockiert, was da so passierte. Gefangen war ich allerdings auch in diesem Strudel ständig wissen zu müssen, was da noch kommt. Was noch passiert. Es fließen so viele Dinge mit rein. Intrigen, Manipulation, Politik, Geheimnisse,Verrat. Einfach absolut wow.

Bei den Charakteren gibt es viel zu entdecken. Diese sind super ausgearbeitet und auch authentisch. Wie das so ist, mag man nicht jeden und jede Gruppe hat spezielle Mitstreiter, aber sie Alle sind interessant und man erfährt viel über sie. Sie haben Tiefe, was ich absolut spannend fand, bei der Vielzahl. Durch die Illustrationen im Buch, bekommt man auch Gesichter dazu, was mega war.

Fazit

Womit ich ehrlich gesagt nicht gerechnet hätte, war die Komplexität des Ganzen. Dieser “Auftakt” lässt keinen Platz für andere Sachen. Gewisse Sachen brennen sich ein und man muss sie erstmal sacken lassen. Für ein Debüt muss man sagen, dass ich hier den Hut vor der Autorin ziehe, denn es ist super gelungen. Dran bleiben und weiterlesen lautet die Devise. Hier bekommt man als High Fantasy Leser Alles was man braucht und ich freue mich auf die Fortsetzung. 4,5 Sterne (5 auf den gängigen Portalen).

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