Werbung: Rezension: Knochenblumen welken nicht von Eleanor Bardilac

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Verlag: Verlagsgruppe Droemer Knaur
Seiten: 400
ISBN: 978-3426527160

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Dunkle Magie, unheimliche Ritualmorde und eine junge Frau, die ihren Weg finden muss:
»Knochenblumen welken nicht« ist ein düsterer Fantasyroman in einem Setting, das an Wien um 1900 erinnert.

In der prächtigen Stadt Vhindona ist man stolz auf geschickte Erfinder und reiche Händler – allem, was mit Magie zu tun hat, steht man dagegen misstrauisch gegenüber. Deshalb versucht Aurelia seit Jahren, ihre magische Begabung geheim zu halten. Doch als die junge Frau Zeugin eines Mordes wird, kommt dabei auch ihr Geheimnis ans Licht, und Aurelia wird dem mächtigen Nekromanten Marius Cinna als Schülerin zugeteilt.
Als die wissbegierige junge Frau herausfindet, was wirklich hinter einer unheimlichen Serie von Ritualmorden steckt, und welche Rolle Marius dabei spielt, muss sie sich entscheiden: für ihren neuen Meister oder für ihre Heimatstadt.

Cover-/ Textrechte: Verlagsgruppe Droemer Knaur

Meine Meinung

Ähm joah. Nicht das, was ich erwartet habe, aber ich fand mich trotzdem ganz gut unterhalten.

Aurelia wird von ihren Eltern versteckt, da sie eine magische Begabung hat. Sie wird mit Medikamenten behandelt, die dafür sorgen, dass ihre Magie nicht nach Außen dringt. Unglücklicher Weise, fliegen irgendwann die meisten Geheimnisse auf. So auch das um Aurelia. Als sie sich eines Abends ein Buch aus der Bibliothek ihrer Eltern holen will, kommt es zu einem unkontrollierten Magieausbruch und das auch noch ausgerechnet im Raum mit einer Leiche. Natürlich trifft sich das, denn somit ist Aurelia gleich verdächtig. Sie muss ihre Eltern verlassen und landet bei Meister Marius, welcher sich ihrer annehmen soll, um ihre Magie zu erlernen. Das soll natürlich auch dabei helfen den Mord aufzuklären, denn die Leiche im Haus von Aurelias Eltern ist nicht die erste und mit Sicherheit auch nicht die letzte.

Ich gestehe, dass es unterhaltsam war und auch interessant, aber stellenweise sich auch zog. Gerade zu Beginn, als die Beiden sich kennenlernen. Da hat dann der Austausch mit Marius’ Nachbarn echt Schwung reingebracht. Nur leider bleibt es eher vereinzelt bei solchen “Ausschweifungen”. Tatsächlich lernt mal viel über die Magie, die Reiche, Marius Geschichte und begleitet Aurelias Ausbildung.

Die Ermittlungen sind etwas schleppend beziehungsweise ziehen sie sich, da der Fokus auf sie eher im Hintergrund liegt. Gefühlt geht es erst die letzten hundert Seiten voran. Dann aber so richtig und mit einem soliden Showdown.

Meister Marius ist eigen und speziell, aber irgendwie mochte ich ihn vom Fleck weg. Er bringt der jungen Frau vor allem bei, dass ihre Magie keine Krankheit ist, wie es von der Gesellschaft deklariert wird, sondern eben eine Gabe und er versucht sie zu fördern. Er selbst allerdings bleibt etwas undurchsichtig.

Aurelia macht eine richtig tolle Entwicklung durch. Von “verschüchterten” jungen Frau, zu Jemandem, der für seine Freunde einsteht. Sie fügt sich auf ihre Art auch super bei Meister Marius ein.

Fazit

Gefühlt ist dieses Buch eine Einführung in die Welt um Meister Marius und Aurelia, gepaart mit einer eher hintergründigen  Mordermittlung. Das war ehrlich gesagt etwas enttäuschend. Es war interessant, keine Frage, aber ich hatte mehr Spannung erwartet. Auch hatte ich erwartet, diese durchgängig zu finden und nicht erst auf den letzten einhundert Seiten. Ich hoffe, dass dies die Einleitung für eine weitere Geschichte war, denn Potential ist vorhanden. Im Großen und Ganzen 3,5 Sterne (4 auf den gängigen Portalen).

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