Werbung: Rezension: Ghostwalker von Rainer Wekwerth

Werbung: Rezension: Ghostwalker von Rainer Wekwerth

Verlag: Planet!
Seiten: 338
ISBN: 978-3522506885

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Walk on, Ghost!
Hamburg 2047: Die Ausspähung von Daten ist ein weltweites Geschäft. Große Firmen nutzen zum Versand von Nachrichten sogenannte Ghostwalker in der virtuellen Welt, um Datendiebstahl zu vermeiden. Einer dieser Ghostwalker ist der siebzehn Jahre alte Jonas. In der realen Welt kommt er gerade so über die Runden, im Netz jedoch ist er eine Legende und unter dem Namen Moondancer bekannt. Als er einen sehr lukrativen Auftrag annimmt, heftet sich die geheimnisvolle Blue an seine Fersen und will ihn mit allen Mitteln aufhalten. Dann aber tauchen unvermittelt Feinde auf, die sie beide und die ganze Welt bedrohen. So werden aus den Konkurrenten Blue und Moondancer Verbündete, die sich gemeinsam dem Kampf auf Leben und Tod stellen müssen.

Cover-/ Textrechte: Planet!

Meine Meinung

Eigentlich bin ich ja kein Sci-Fi Leser, aber mit gewissen Begriffen, kann man mich dann eben doch einfangen. Dazu gehört eine Story, die in einer Virtual Reality spielt. Ich war gespannt, ob mich dieses Buch überzeugen kann.

Direkt zu Beginn werden wir in eine Virtual Reality geworfen und begegnen Jonas, welcher gerade in einer recht gefährlichen Situation steckt. Definitiv ein spannender Einstieg, der mir persönlich richtig gut gefallen hat. Es geht auch gut weiter, denn Jonas bekommt einen Auftrag von einem mysteriösen Mann. Er kann das Geld gut gebrauchen und könnte etwas über den Selbstmord seines Vaters erfahren. Also sagt er zu. Doch dieser Auftrag hat es in sich und seine Gegner sind nicht ganz ohne.

Immer tiefer dringt man in diese Welt vor und lernt sie kennen. Das hat der Autor echt toll gemacht. Diese Zukunftsvision ist sehr gut und spannend getroffen. Das ganze Setting lässt einen staunen und man hat das Gefühl, Golem City selbst zu erleben. Die allgegenwärtigen Gefahren machen ein echt spannendes Abenteuer aus der ganzen Sache.

Der Schreibstil konnte mich gut an die Story fesseln, ebenso wie die zwischen Jonas und Blue wechselnden Perspektiven. Welche später mehr oder weniger verschwimmen, als die beiden miteinander agieren.

Ich fand beide Charakter recht gelungen, auch wenn ich nicht jede Handlung von Jonas nachvollziehen konnte bzw. sie nicht verstanden hab. Wenn Alles auf Kippe steht, entscheide ich mich nicht unbedingt für den Weg, der mich nur noch tiefer reinreitet. Sympathisch fand ich beide Charaktere, wobei mir Blue etwas besser gefallen hat und sympathischer war.

Fazit

Schon mit den ersten Seiten war ich angetan von der Thematik und während des Lesens lag ständig Spannung in der Luft. Viel Action, eine spannende Umgebung und im Großen und Ganzen sympathische Charaktere, machen diese Story relativ rund. Erst auf den letzten Metern schwächelt es leider etwas. Da ging es zu schnell dem Ende entgegen und versaubeutelt damit zum Teil ein, bis dahin, wirklich gutes Buch. Somit bekommt “Ghostwalker” von mir 4 Sternen und eine Leseempfehlung.

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