Werbung: Rezension: Das Reich der blauen Flamme #1: Der Gebannte von Alexey Pehov

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Verlag: Piper Verlag
Seiten: 416
ISBN: 978-3492705516

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Der Sage nach hat einst ein legendärer Magier seinen Lehrmeister, den Gebannten, in einem großen magischen Krieg besiegt. Seit dem Ende des Krieges ist die Magie aus der Welt verbannt, gemunkelt wird aber, dass sie immer noch im Untergrund schlummert. Theo verdingt sich auf dem Schwarzmarkt als Verkäufer von mystischen Artefakten. Als er eine Statue veräußern will, gerät er in einen Hinterhalt – die Statue erwacht zum Leben und eine magische blaue Flamme entzündet sich. Bei der Flucht vor seinen Feinden trifft Theo auf Laviany, Angehörige des Nachtclans. Sie hat sich mit ihrer Assassinengilde überworfen und wird ebenfalls verfolgt. Scheinbar hat ihr Jäger es auf Theos Statue abgesehen …

Cover-/Textrechte: Piper Verlag

Meine Meinung

Ich kenne genau 4 Bücher von Alexey Pehov und muss sagen, dass mich diese bisher immer begeistern konnten. Deshalb war ich natürlich gespannt, wie es mir mit diesem Auftakt gehen würde.

Handlungstechnisch startet das Buch überaus interessant. Der Prolog zu Beginn, war nach meinem Geschmack und macht definitiv neugierig. Anschließend begegnen wir Theo. Seines Zeichens Akrobat und Hochseilkünstler im Zirkus, verdient er sich nebenbei auch die eine oder andere Münze mit dem Verkauf von Antiquitäten. Allerdings geht die letzte Veräußerung schief und Theo wird seitdem von einer Bande von Kopfgeldjägern verfolgt. Auf seiner Flucht, trifft er auf Laviany. Sie ist um die 50, mürrisch, eine gute Kämpferin und trägt das ein oder andere Geheimnis mit sich herum. Ach und sie ist selbst auf der Flucht. Eigentlich ist die ältere Frau auch überhaupt nicht so der soziale Typ, aber sie versucht Theo zu helfen, als sie feststellt, dass er mit dem “Mal der Leere” gezeichnet ist. Die Flucht der Beiden führt sie in Lavianys alte Heimat Lethos, wo sie auf Scheron treffen. Diese ist ebenfalls eine Kämpferin. Allerdings kämpft sie gegen verirrte Seelen. Also Seelen die nachts sterben und den Weg ins Jenseits nicht finden. Die sind dann echt krass, aber macht euch am Besten selber ein Bild.
Wie man also sieht, ist Theo von starken Frauen umgeben und alle drei Schicksale sind miteinander verbunden. Auch wenn dies den Charakteren noch nicht ganz klar ist.

Wie hat mir die Handlung gefallen. Puh. Schwierig. Nach einem mega Prolog, ging es im Großen und Ganzen recht spannend weiter. Blut, Kämpfe, aber auch ruhigere Szenen, wo man ein paar Dinge erfährt. Gut gemacht, wenn auch stellenweise vielleicht etwas zu  langatmig. Sehr gut fand ich, dass die Geschichte hinter der Story, im Handlungsverlauf näher gebracht wird. Super waren auch die Kampfszenen. Aber dann, kamen immer mal wieder so langatmige Stellen. Ja, da passiert auch was, aber das war stellenweise echt anstrengend für mich am Ball zu bleiben, weil ich das Gefühl hatte, auf der Stelle zu treten. Ist aber, wie so ziemlich Alles, Geschmackssache.

Mit Theo haben wir einen wahnsnnig sympathische Charakter. Er kann sich wehren und ist ein absolut angenehmer und umgänglicher Artgenossen.

Bei Laviany sieht das schon anders Haus. Ein hervorragende Kämpferin, die sich sehr bedeckt hält und sich damit zu einem sehr interessanten Charakter macht. Auch wenn sie es nie zugeben würde, hat sich zumindest an einer kleinen Stelle ein recht weiches Herz. Sonst wären ein paar Sachen für Theo vielleicht anders ausgegangen.

Scheron ist eine Mischung aus Laviany und Theo. Ausgebildete und gute Kämpferin mit freundlicher Art.

Alle rei zusammen ergänzen sich super und geben gute Figuren in der Story ab. Vorallem aber auch passende.

Fazit

Ein solider Auftakt der Spaß macht, aber durch ein paar Längen mich in meiner Euphorie leider ausbremste. Es muss nicht die ganze Zeit rudgehen, aber ein paar Sachen hätte man durchaus vielleicht auch kürzer halten können. Dafür sind Kampfszenen und Beschreibungen gewohnt gelungen. Ebenso wie die Charaktere. Somit gibt es am Ende von mir 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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