Werbung: Rezension: Die Alchemie des kalten Feuers von Nathan Winter

Werbung: Rezension: Die Alchemie des kalten Feuers von Nathan Winter

Verlag: Blanvalet
Seiten: 704
ISBN: 978-3734108013

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Wissenschaft vs. Magie – perfekt für alle Fantasyleser, die ein besonderes Buch suchen.

Prinz Oslic ist ein Genie – in der mittelalterlichen Welt Syriatis kommt er einem DaVinci gleich –, und seine Forschungen gehen ihm über alles. Da ermorden drei Hexer seinen Vater und reißen die Macht an sich. Oslic ist überzeugt, dass Zauberei ins Reich der Legenden gehört. Doch dann sieht er Dinge, die er niemals für möglich gehalten hätte. Nun muss er all sein Genie einsetzen, um seine Heimat zurückzuerobern. Doch kann seine Wissenschaft gegen Wunder bestehen, die den Gesetzen der Natur trotzen?

Cover-/Textrechte: Blanvalet Verlag

Meine Meinung

Puh. Öhm. Das war etwas hart. Ich hab wegen des doch echt ansprechenden Klappentext zum Buch gegriffen und bin nun eher im Zwiespalt. Das Buch war definitiv interessant, aber leider auch ziemlich zäh und in einigen Teilen echt spannungslos.

Auch der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig. Er war etwas anstrengend gerade die Wiederholung, wenn statt Oslics Namen “Sohn des Tsharen” kam, war ich darüber irgendwann nur noch genervt, denn ich hatte es tatsächlich schon beim ersten Mal begriffen und brauch dann nicht noch in jedem Kapitel gefühlte zwanzig Erinnerungen. Es gab aber auch spannende und interessant Punkte, aber leider überwiegen diese nicht auf den siebenhundert Seiten. Das macht das Endergebnis eher mau.

Im Inhalt begegnen wir, Prinz Oslic der in seine Heimat zurückkehrt, welche von 3 Hexern erobert wurde. Seine Familie hat sich, bis auf seinen Vater, den neuen Herrschern gebeugt. Oslics Vater bezahlte seine Weigerung mit dem Leben. Nun will der Sohn  des Tsharen sein Volk retten. Dabei stehen ihm ein kleines Straßenkind, ein Ritter des Eulenordens, eine Meuchelmörderin und ein paar restliche Untertanen zur Verfügung. Allerdings müssen sie gegen die oben genannten Hexer antreten, von deren Nichtexistenz Oslic ja eigentlich überzeugt ist. Für ihn gibt es die Wissenschaft, aber keine Magie. Der junge Mann bekommt unerwartete Hilfe von einer uralten Kreatur und neben ihm, schwebt dazu noch die Frage in der Luft, was Oslics längst verstorbene Mutter mit der ganzen Sache zu tun hat. Dies sind zumindest die Sachen, die hängen geblieben sind. Sorry, wenn es etwas wirr ist, aber anscheinend hab ich zwischendrin immer Mal abgeschaltet.

Oslic ist ein angenehmer Charakter, weil er absolut nicht perfekt ist. Stellenweise geht er für mich sogar eher in Richtung Katastrophe. Er ist eben nicht der typische Held und das macht es und ihn interessant. Dazu kommt, dass er sich entwickelt und am Ende weniger katastrophal ist. Auf jeden Fall ist er eine Genie auf seinem Gebiet und das ist ja auch etwas. Aber sein ständiges Geleugne hat mich etwas angestrengt. Es gab Beweise, er hat sie mit eigenen Augen mehr oder weniger gesehen und trotzdem konnte er nicht aus seiner Haut.

Fazit

Eine Story, die nicht gerade vor Spannung glänzt und Durchhaltevermögen fordert. Es sind halt 700 Seiten und diese können einem glatt wie 1000 vorkommen. “Die Alchemie des kalten Feuers” ist anders und damit meine ich nicht unebdingt schlecht. Aber es ist halt etwas anstrengend, dran zu bleiben. Es war definitiv interessant, aber holte mich auch nicht unbedingt hinterm Ofen hervor. Nervend waren definitiv die immer wieder kommenden namentlich Wiederholungen. Das hat mich richtig schwach gemacht. Leider nur 3 Sterne für eine interessante, aber eben im Großteil nun einmal zähe Story, die gefühlt einfach zu lange dauerte.

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