Rezension: Königschroniken #1 – Ein Reif von Eisen von Stephan M. Rother

Rezension: Königschroniken #1 – Ein Reif von Eisen von Stephan M. Rother

Verlag: Rowohlt Taschenbuch
Seiten: 384
ISBN: 978-3499273568

Darum geht es:

Im Kaiserreich der Esche herrscht Unruhe. Die Blätter des heiligen Baumes beginnen zu welken – ein Machtwechsel steht kurz bevor.
Stammesfürst Morwa sucht in der düsteren Zeit die Völker des Nordens unter seinem Banner zu einen. Nur einen Stamm gilt es noch zu besiegen. Eile ist geboten, er spürt sein Ende nahen. Einzig die Kräfte einer geheimnisvollen Sklavin erkaufen ihm eine letzte Frist. Doch welchem seiner Söhne soll er den Reif des Anführers anvertrauen? Die falsche Entscheidung könnte die Welt in Dunkelheit stürzen.
Zur selben Zeit will die junge Leyken aus dem Oasenvolk des Südens einen Schwur erfüllen: Sie begibt sich auf die Suche nach ihrer Schwester Ildris und fällt dabei in die Hände von Söldnern. Kurz darauf findet sie sich in der kaiserlichen Rabenstadt im Netz höfischer Intrigen wieder.
In der längsten und kältesten Nacht des Jahres spitzen sich die Ereignisse zu, das Schicksal der Welt liegt in den Händen dreier Frauen: Ildris’, die ein Geheimnis mit sich trägt, der ehrgeizigen Leyken und Morwas unehelicher Tochter Sölva. Können sie gegen die Dunkelheit bestehen? Kann eine von ihnen das Land aus der Dunkelheit führen?

Cover-/Textrechte: Rowohlt Verlag

Meine Meinung

Ab und zu brauch ich Völker, Blut und Intrigen und so kamen mir die Königschroniken, besser gesagt, der Auftakt dazu, gerade recht. Allerdings ist es wie bei vielen solcher Bücher, man muss sie mögen.

Man begleitet mehrere Handlungsstränge und muss sich ordentlich darauf einlassen können. Drei davon sind sogar recht spannend, aber einer war nicht wirklich meins. Da hab ich vielleicht etwas quer gelesen, nur um voran zu kommen.

Wir befinden uns in zwei Strängen im Krieg mit Hetmann Morwa und Sölva. Bei Sölva handelt es sich um die Tochter Morwas. Dieser merkt, dass es ihm nicht mehr lang gut gehen wird und er braucht einen Nachfolger für sein Volk. Eigentlich hat er auch noch 4 Söhne, die diesen Posten übernehmen sollen. Doch keiner von ihnen scheint geeignet, nur Sölva bringt alle Eigenschaften mit um das Volk erfolgreich zu führen. Doch sie ist erstens noch zu jung und Zweitens, ihr ahnt es schon, eben eine Frau bzw. ein Mädchen. Nicht unbedingt die besten Voraussetzungen in einer von Männern und Schlachten dominierten Welt.

Auch treffen wir auf Leyken. Ihr Volk lebte in den Oasen und wurde niedergemetzelt. Die junge Frau ist eine der wenigen Überlebenden. Sie soll ihre Schwester finden, welche von den Leuten entführt wurde, die Leykens Dorf zerstört haben. Auf ihrer Suche wird die junge Frau in der Rabenstadt gefangen genommen und an den Hof gebracht. Ihr steht vieles zur Verfügung, vorallem ihr Leben, aber frei ist sie nicht. Wie soll sie so, ihre Schwester finden?

Der Letzte der Runde ist Pol. Ein Dieb, der in der freien Stadt Carcosa lebt. Dort wird er, für etwas, das er nicht getan hat, gefangen genommen und steht plötzlich vor dem Punkt, dass er Retter der Welt der Esche sein soll. Schuld daran ist ein alte Prophezeiung. Das ist genau der Strang, der nicht so wirklich meins war, da er überhaupt nicht fesseln konnte.

Überall ist man der gleichen Meinung. Die Götter sind erzürnt, weil sie mehr oder weniger von den Menschen vergessen wurden. Diese haben sich zu sehr an ihren Reichtum und ihr bequemes Leben gewöhnt. Sie haben die Natur geschröpft und die rächt sich jetzt, mit Dürren und Regen, wo vorher keines von Beidem existierte. Doch wie kann das noch aufgehalten werden?

Hauptsächlich geht es im ersten Teil darum, die Figuren und die Umgebung, in der sie sich befinden, kennenzulernen. Beziehungsweise die Widrigkeiten in denen sie sich gerade befinden. Man merkt nach und nach, das Alles zusammen gehört und ein großes Ganzen ergeben wird. Aber der Weg dahin, ist nicht immer so ganz einfach.

Fazit

Solider Auftakt, den man allerdings mögen muss. Die Stränge sind interessant, spannend und auch mal blutig. Genau nach meinem Geschmack. Einzig Pols Strang konnte mich so fägar nicht mitreißen. Ich empfehle Erstens zur Leseprobe zu greifen und Zweitens beim Lesen die volle Aufmerksamkeit auf das Buch zu richten, denn sonst entgehen einem bestimmte Sachen und manches wird eventuell nicht mehr nachvollziehbar. Auch wenn ich nur 3,5 Sterne gebe, werde ich zum zweiten Teil greifen, da die letzten Seiten des Auftakts es in sich hatten und ich wissen will, wie es weitergeht.

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