Rezension: Faye – Herz aus Licht und Lava von Katharina Herzog

Rezension: Faye – Herz aus Licht und Lava von Katharina Herzog

Verlag: Loewe Verlag
Seiten: 400
ISBN: 978-3743201910

Darum geht es:

Seit der Ankunft auf Island geschehen merkwürdige Dinge. Gleich am ersten Abend führt ein Schwarm Glühwürmchen Faye zu einer Lichtung, auf der ein uralter Baum steht. Der Sage nach soll hier der Eingang zur Elfenwelt sein. Aber vor Jahren wurde das Herz des Baumes gestohlen. Und jetzt stirbt er. Faye beschließt, den Baum zu retten. Keine leichte Aufgabe. Vor allem seitdem ihr der impulsive und jähzornige Aron über den Weg gelaufen ist. Wenn Faye wüsste, auf was für ein Abenteuer sie sich da einlässt …

Cover-/Textrechte: Loewe Verlag

Meine Meinung

Mich hat hier definitiv die schicke Aufmachung von sich überzeugen können. Dazu kam dann noch Island und Elfen, was klar gemacht hat, dass ich das Büchlein brauche.

Den Schreibstil fand ich wirklich toll. Leicht, flüssig und einfach einnehmend. Es zieht einen in die Story und somit nach Island. Die Autorin macht so tolle Beschreibungen, dass man die Landschaft und die Polarlichter vor Augen hat.

In der Story begegnen wir Faye, die einen grünen Daumen hat und sich dafür einsetzt, dass ihre Stadt grüner wird. Mit stellenweise fragwürdigen Methoden, erledigt sie dabei “Pflanzungen” für einen Typen, der sie anscheinend aber nur ausnutzt. Als die Polizei bei dem jungen Mädchen vor der Tür steht und sie nur knapp einer Strafe entkommt, beschließt Fayes Mutter, dass sie mit nach Island muss. Die junge Frau ist alles andere als begeistert, auch wenn sie eigentlich recht schnell Anschluss findet. Allerdings findet sie auch jede Menge Mythen und Sagen. Wie zum Beispiel über den fast toten Holunder, der für das Hotel gefällt werden soll, für das ihre Mom Architektin ist. Dieser soll nämlich angeblich der Eingang zur Elfenwelt sein. Doch stimmt das und wenn ja, wie kann der Baum gerettet werden?

Die Story fand ich ordebtlich spannend gemacht und war gern in Island mit Faye unterwegs. Was mir weniger gefallen hat, war die Lovestory. Die kam irgendwie nicht so wirklich bei mir an. Einfach auch, weil ich Aron zu anstrengend fand. Sein hin und her, war für mich wenig nachvollziehbar.

Faye möchte ich da wesentlich mehr. Sie war für ihre 17 Jahr authentisch und hat auch ihren Mund aufgemacht. Sie hätte durchaus ein paar mehr Sachen hinterfragen können, aber sie hat das Herz auf jeden Fall am rechten Fleck.

Mit Aron hatte ich da, wienoben schon erwähnt, mehr Probleme. Er war schwer durchschaubar und seine Stimmungsschwankungen fand ich einfach nur nervig. Man merkt durchaus, dass da ein weicher Kern ist, aber dass man nie wusste, mit wem man es gerade zu tun hat, fand ich doof. Über ihn hätte gern noch etwas mehr erfahren, vielleicht wäre er dann auch für mich greifbarer gewesen.

Fazit

Die Sagen und Geschichten die hier eingewoben wurden, fand ich richtig spannend. Dazu kommt noch diese absolut überzeugende Kulisse Islands und ein paar unterhaltsame Charaktere. Die Story war im Großen und Ganzen nach meinem Geschmack, nur eben die Lovestory war so nicht wirklich meins. Leider sprang bei mir der Funke nicht über. Es war ganz schön für Zwischendurch, aber so ganz überzeugen konnte es leider nicht.

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