Rezension: Träume aus Nacht und Ewigkeit von Kenzie Phoenix

Rezension: Träume aus Nacht und Ewigkeit von Kenzie Phoenix

Verlag: Books on Demand
Seiten: 560
ISBN: 978-3749469536

Darum geht es:

ZWEI WELTEN, VERBUNDEN DURCH DIE BRÜCKE DER TRÄUME

Nach dem Tod ihrer Mutter plagen die 16-jährige Aislinn nicht nur Albträume, sondern auch Sorgen um ihre geistige Gesundheit. Halluzinationen, Schlafmangel und Einsamkeit zehren das Mädchen zunehmend auf, als es bei einem ihrer nächtlichen Streifzüge auf einen Vertrauten trifft.
Den Mysterien der Traumwelt auf der Spur, findet Aislinn weitere Weggefährten. Gemeinsam wagen sie einen Blick über den Tellerrand der Realität, hinein in die samtschwarze Dunkelheit, der alle Träume entspringen.
Zeitgleich geschehen allerorts unerklärliche Dinge. Ängste schlüpfen in feste Formen. Weltuntergangsprophezeiungen fluten die Medien.
Denn: Nicht immer bringt Dunkelheit die hellsten Sterne und Träume hervor. Manche Dunkelheit giert nach noch mehr Finsternis …

Cover-/Textrechte: Books in Demand

Meine Meinung

Magisch angezogen vom schönen Cover und dem tollen Titel, war ich gespannt, was mich erwarten würde. Ich gebe zu nicht mit dem gerechnet zu haben, was es dann letztendlich war. Was es noch am besten für mich beschreibt, ist das Wort “anders”. Was ja nicht schlecht ist. Ich versuche mal zu erklären, wie es mir so beim Lesen erging.

Die Autorin schreibt, zumindest für mich persönlich, sehr anspruchsvoll. Aislinns Story liest man nicht mal eben so nebenbei, sondern sie erfordert viel Aufmerksamkeit. Auch um zu verstehen, worum es inhaltlich geht. Für mich, bin ich da teilweise wirklich an meine Grenzen gestoßen, denn von “einfach und locker geschrieben” bis “puh, was will man mir jetzt damit sagen”, war irgendwie Alles dabei.

Den Inhalt wieder zu geben, fällt mir ehrlich gesagt etwas schwer. Mit Aislinn unterwegs zu sein war sowohl spannend, als auch schwierig. Der Handlung zu folgen war auch nicht immer so leicht, aber trotzdem hat es mich irgendwie nicht losgelassen, weil ich wissen wollte, was jetzt dahinter steckt. Gibt es eine Grenze zwischen Traum und Realität, was hat das Ganze denn nun mit der jungen Frau zu tun. Sie selbst weiß selbst nicht so richtig, wo ihr Platz im Leben ist und ob es diesen überhaupt gibt. Sie bekommt Unterstützung von ihren Adoptiveltern, bei denen sie lebt, aber so richtig ran an das junge Mädchen kommen sie auch nicht. Aislinn muss viel erleben und kommt vielen Sachen auf die Spur und genau das fiel mir persönlich stellenweise schwer zu begreifen.

Aislinn war mir eigentlich ganz sympathisch. Sie spürt, dass in Innerem mehr verborgen ist, als es den Anschein hat und tut Alles dafür, um zu erfahren was es ist. Man begibt sich auf Reise in ihr eigentlich ICH. Sie war vor allem aber authentisch. Zumindest empfand ich sie so.

Auch über ihre Weggefährten lässt sich das sagen. Sie unterstützen Aislinn und versuchen zu helfen.

Fazit

Wer nach etwas abseits des Mainstreams sucht, dem empfehle ich den Griff zu diesem Buch. Es ist außergewöhnlich, philosophisch und echt anders. Ich fühlte mich stellenweise mit dem Begreifen des Inhalts überfordert, was mir den Lesespaß etwas verhagelt hat. Ich war verwirrt und konnte nicht mehr wirklich der Handlung folgen, weil ich nicht dazu in der Lage war mir das vorzustellen, was da passierte. Allerdings konnte die Spannung über die ganze Geschichte und die Auflösung das etwas ausbügeln. Ich lege Jedem der interessiert an Aislinns Geschichte ist, die Leseprobe nahe. Von mir gibt es am Ende 3,5 Sterne mit Tendenz zu 4 Sternen.

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