Werbung: Rezension: Der Turm des wiederkehrenden Todes von Anna Smith Spark

Werbung: Rezension: Der Turm des wiederkehrenden Todes von Anna Smith Spark

Verlag: Droemer Knaur 
Seiten: 560
ISBN: 978-3426525555

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Vatermörder, Feldherr, Eroberer: Marith Altrersyr hat sich seinem dunklen Schicksal ergeben. Auf dem Weg, ganz Irlast zu unterwerfen, hinterlässt er Tränen, Blut und rauchende Trümmer. Auch das Haus der Frau, der er einst versprochen war, geht dabei in Flammen auf. Landra Relast, die einzige Überlebende, schwört ihrem ehemaligen Verlobten bittere Rache.
Währenddessen sucht Thalia – einst als Hohepriesterin des Herrn über Leben und Sterben die mächtigste Frau des untergegangenen Kaiserreichs von Sekemleth – in den Ruinen der zerstörten Hauptstadt nach Verbündeten. Noch einmal will sie alle Kräfte aufbieten, um sich Marith und der tödlichen Amrath-Armee entgegenzustellen.
Kann es Landra und Thalia gemeinsam gelingen, die völlige Zerstörung Irlasts aufzuhalten?

Cover-/Textrechte: Droemer Knaur

Meine Meinung

Nachdem Teil 1 wirklich gute Dark Fantasy war, musste ich natürlich dran bleiben. Auch die Fortsetzung versprach Blut, Rache und Mord, aber konnte sie auch halten was sie versprach!?

Mir geht es wie nach dem Ende vom Auftakt: Ich bin mir unsicher was ich davon halten soll. Es war düster, blutig, mit WTF Momenten und einer unglaublichen Portion Wahnsinn, die mich mich begeistern und mitreißen konnte. Aber auf der anderen Seite was es langatmig und zäh.

Der Schreibstil der Autorin bleibt wirklich gut. Vor allem wenn es so richtig zur Sache geht, beweist sie absolutes Können. Sie führt mir die Szenen und Bilder vor Augen, dass ich teilweise das Gesicht verzogen habe. Wir haben wieder 2 Handlungsstränge, mehrere Perspektiven, wobei sich manches wieder mehr hervortut, als anderes.

Wie befinden uns mit Marith und Thalia auf einem Kriegszug. Marith glänzt dabei mit einem gigantischen Größenwahn, der durch Wiederholungen und wirre Gedankengänge dargestellt wird. Einfach unglaublich genial gemacht. Marith gibt einen überzeugenden Psycho an, der mordend durch die Lande zieht und erobert. Wo er erobert, zerstört er auch und brennt Städte samt Bewohnern bis auf die Grundmauer nieder. Er ist eine Tötungsmaschine mit einer Armee und er kennt kein Halten mehr. Wer kann ihn jetzt noch Aufhalten und wie? Es gibt Anwärter, aber das bedeutet nicht, dass es funktioniert. Hier konnte auch das Ende noch einmal ein Wenig überraschen.

Der zweite Handlungsstrang beschäftigt sich mit Orhan und Darath. Auch hier wird gemordet, intrigiert und ums Leben gebangt, aber hier fehlt mehr Spannung. Es gab super Stellen, aber hier zog es sich auch manchmal ziemlich, vor allem im Mittelteil dieses Strangs. Ganz davon abgesehen, dass mich die Handlung, wie schon beim Auftakt weniger fesseln konnte. Ich habe viel quer gelesen ohne das Gefühl zu haben, etwas zu verpassen. Interessanter wird es erst wieder, als eine Seuche ausbricht und die Stadt darunter leidet. Hier hat die Autorin wieder Großes für mich geleistet, bei der Darstellung, was in den Menschen vorgeht und zu was sie in solchen Situationen fähig sind. Sehr authentisch meiner Meinung nach.

Dieser Teil legt eine interessante Vorlage für das Finale und ich ich bin gespannt, wie es enden werden. Wahrscheinlich mit

Tod! Tod! Tod!

Fazit

Wieder düster, brutal und absolut mein Fall, wenn es um Marith geht. Bei Handlungsstrang Nummer 2 muss ich stellenweise passen, denn der verhagelt mir leicht den Lesespaß. Solide Dark Fantasy die mit starken Momenten punkten kann, aber auch etwas zäh ist. Wie schon für den Auftakt, gibt es hier 4 Sterne und ich bin mehr als gespannt auf das Finale .

 

Hier noch einmal der Link zur Rezi von Teil 1:

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