Werbung: Rezension: Verity von Colleen Hoover

Werbung: Rezension: Verity von Colleen Hoover

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Seiten: 368
ISBN: 978-3423230124

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Die Jungautorin Lowen Ashleigh bekommt ein Angebot, das sie unmöglich ablehnen kann: Sie soll die gefeierten Psychothriller von Starautorin Verity Crawford zu Ende schreiben. Diese ist seit einem Autounfall, der unmittelbar auf denTod ihrer beiden Töchter folgte, nicht mehr ansprechbar und ein dauerhafter Pflegefall.
Lowen akzeptiert – auch, weil sie sich zu Veritys Ehemann Jeremy hingezogen fühlt. Während ihrer Recherchen im Haus der Crawfords findet sie Veritys Tagebuch und darin offenbart sich Lowen Schreckliches …

Cover-/Textrechte: dtv Verlagsgesellschaft

Meine Meinung

Mein erster Hoover und was soll ich sagen, außer: Es war grandios. So stelle ich mir einen guten Thriller vor. Mit überraschenden Wendungen, Geheimnissen und echt miesen Aktionen. Dazu noch das im Dunkeln tappen über die Wahrheit bis zum Schluss. Toll gemacht.

Vom Schreibstil her war es genau nach meinem Geschmack, wenn auch stellenweise etwas vulgär, was aber, zumindest für mich, in die Rolle passte. Ich war absolut mitgerissen und konnte es einfach nicht weglegen.

Die Autorin Lowen lebt eher zurück gezogen und als sie sich das erste Mal nach einer ganzen Weile wegen eines Termins wieder nach hinaus traut, erlebt sie etwas Prägendes. Dazu kommt noch das Angebot eine angesehene Thrillerreihe einer Bestsellerautorin weiterzuschreiben. Ein wahnsinnig gutes Angebot, denn der Auftraggeber ist noch dazu ziemlich attraktiv. Er ist der Mann der Autorin, welche nach einem Autounfall nicht mehr in der Lage ist, die Reihe weiterzuführen. Um sich richtig einarbeiten zu können, zieht Lowen in das Arbeitszimmer im Haus der Crawfords. Dort findet sie bald ein autobiografisches Manuskript, dass die junge Frau nicht mehr los lässt. Erschütternde Sachen kommen ans Licht, doch kann Jemand wirklich so eiskalt handeln?

Die Handlung hatte mich spätestens ab der Manuskriptsache, denn was man da zu lesen bekommt ist spannend, brutal und wirklich krank. Es wurde mit jedem Kapitel interessanter und ich begann mich zu fragen, wer so etwas tun sollte. Man folgt Lowen in ihrem “Alltag” bei den Crawfords, aber man bekommt auch Einblicke in die Vergangenheit der Familie. Wie sich Jeremy und Verity kennengelernt haben und wie sich ihre Ehe entwickelt hat. Hier tun sich echte Abgründe auf, die man so nicht vermuten wird und die echt hart und definitiv nichts für schwache Nerven sind. Hier kommt man, zumindest ging es mir so, echt an seine Grenzen. Allerdings gibt es hier auch ein kleinen Minuspunkt von mir, denn auch wenn es wirklich wirklich gut war, war es stellenweise etwas zu weit hergeholt und ein Detail am Ende war einfach nicht so ganz meins. Allerdings ist das Jammern auf hohem Niveau.

Die Charaktere waren wunderbar gezeichnet. Sie waren sympathisch, authentisch und passte in die für sie geschneiderten Rollen zu 100 %. Sie haben gute und schlechte Seiten und wissen zu überraschen.

Lowen hat viel durchgemacht und ich fand es toll, dass sie sich durchgerungen hat, die Reihe zu vervollständigen. Ich konnte ihre Neugier wegen des Manuskripts auch absolut nachvollziehen, da es mir vermutlich nicht anders ergangen wäre.

Jeremy verkörpert den braven Ehemann, der sich um die Kinder kümmert mehr als toll und ich war mehr als nur angetan von ihm. Er ist aufmerksam, aber ihm hängt Buch der Verlust nach. Wie er sich um seine Frau kümmert, fand ich mehr als nur bemerkenswert.

Fazit

Mein erster Hoover war für sie ein neues Genre und für mich ein wirklich gelungener Thriller. Es war schockierend, überraschend und eine wirklich spannende Story die zum Mitfiebern einlädt. Allerdings ist es nicht unbedingt etwas für zartbesaitete. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

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