Werbung: Rezension: Percy Jackson #1 – Diebe im Olymp von Rick Riordian

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Verlag: CARLSEN Verlag 
Seiten: 448
ISBN: 978-3551310583

Darum geht es:

Irgendjemand hat etwas gegen ihn, da ist sich Percy sicher. Ständig fliegt er von der Schule, immer ist er an allem schuld und dann verwandelt sich sogar seine Mathelehrerin plötzlich in eine rachsüchtige Furie. Wenig später erfährt Percy das Unglaubliche: Er ist der Sohn des Meeresgottes Poseidon – und die fiesesten Gestalten der griechischen Mythologie haben ihn ins Visier genommen! Percys einzige Chance: Er muss sich mit den anderen Halbgöttern verbünden.

Cover-/Textrechte: CARLSEN Verlag

Meine Meinung

Irgendwann hatte es mich Mal gesackt und ich habe mir die komplette Pery Jackson Reihe als Taschenbuch zugelegt. Da waren sie nun und warteten darauf, gelesen zu werden. Ich kannte die Filme bisher, aber hatte noch nicht zum Buch gegriffen. Das habe ich nun hiermit nachgeholt.

Vom Schreibstil her ist es echt toll gemacht. Spannend, witzig und locker leicht. Man möchte die Story um die Halbgötter gar nicht aus der Hand legen und wenn doch, dann erst, wenn man damit fertig ist.

Handlungstechnisch lernen wir direkt zu Beginn Percy kennen, der als Problemkind gilt. Er fliegt regelmäßig von Schulen und macht einen eher rastlosen Eindruck. Dazu kommt, dass er auch Legastheniker ist und ihm Einiges sowieso schon schwerer fällt. Nach einem Ausflug ins Museum ändert sich Percys Leben fast radikal, denn er erlebt Sachen, die sonst keiner sehen kann. Auf einem Ausflug mit seiner Mom geht es schließlich um Leben und Tod und Percy landet im Camp Half-Blood. Es stellt sich heraus, dass er ein Halbgott ist und er gar nicht an Legasthenie leidet, sondern sein Hirn, durch seine Abstammung, einfach auf Altgriechisch eingestellt ist. Als schließlich Percy beschuldigt wird Zeus bestohlen zu haben, bekommt er eine Mission. An seiner Seite stürzen sich Annabeth (ebenfalls Halbgöttin) und Grover (Satyr) in das Abenteuer ihres Lebens.

Ich fand das Buch ab der erste Seite spannend gemacht und genau diese Grundspannung hielt sich im weiteren Verlauf. Selbst mit dem Wissen des Filmes, hatte ich riesig Spaß daran die 3 Jugendlichen zu begleiten. Es deckt sich nämlich vieles im Buch nicht mit dem Film. Was mich eben neugierig machte.

Auch mit den Charakteren vollbringt der Autor Großes. Gerade Percy ist absolut sympathisch und authentisch. Er ist eine Figur mit Ecken und Kanten, die sich nicht hervor tut, sondern durchaus auch mit Selbstzweifeln zu kämpfen hat. Er ist so herrlich liebenswert, dass ich gar nicht anders konnte als ihn zu mögen. Er hat ein riesiges Herz und einen richtig tollen Kampfgeist.

Aber auch Annabeth und Grover tun ihr Übriges um dieses Buch lesenswert zu machen. Mit viel Witz und der ein oder anderen Katastrophe, können die Drei aufeinander bauen. Das finde ich richtig super.

Fazit

Gerade durch die diversen Unterschiede zwischen Film und Buch konnte das “Papierstück” überzeugen. Die Handlung konnte mich nämlich stellenweise echt überraschen, auch wenn ich eigentlich schon wusste, was passieren würde. Meiner Meinung nach ein wirklich gelungener Auftakt und ich freu mich aufs Weiterlesen. Wer Götter, Mythen und Spannung mag, sollte zu diesem Buch greifen, denn es garantiert schöne Lesestunden. 4,5 Sterne

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