Werbung: Rezension: Das wandelnde Schloss (Howl – Saga 1) von Diana Wynne Jones

Werbung: Rezension: Das wandelnde Schloss (Howl – Saga 1) von Diana Wynne Jones

Autorin: Diana Wynne Jones
Verlag: Verlagsgruppe Droemer Knaur
Seiten: 304
ISBN: 978-3426526388

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Die Romanvorlage für “Das wandelnde Schloss”, verfilmt von Oscar-Preisträger Hayao Miyazaki.

Sophie hat das große Unglück, die älteste von drei Töchtern zu sein. Jeder in Ingari weiß, dass die Älteste dazu bestimmt ist, kläglich zu versagen, sollte sie jemals ihr Zuhause verlassen, um ihr Glück zu suchen. Und so geschieht, was geschehen muss: Sophie zieht den Zorn einer Hexe auf sich und wird verflucht.

Ihre einzige Rettung liegt im wandelnden Schloss. Dort wohnt der mächtige, aber herzlose Zauberer Howl, der sie von ihrem Fluch erlösen könnte. Wenn Sophie ihm nur davon erzählen könnte, doch das verhindert der Zauber, der auf ihr liegt.

Also wird Sophie die Hausdame des wandelnden Schlosses und versucht zwischen zynischen Feuerdämonen und magischen Welten, ihre alte Gestalt zurückzuerlangen.

Cover-/ Textrechte: Verlagsgruppe Droemer Knaur

Meine Meinung

Vor Jahren hab ich Mal den Zeichentrickfilm zu “Das wandelnde Schloss” gesehen und da diese Erinnerung ziemlich positiv verankert war, musste ich einfach zu diesem Buch greifen.

Vom Schreibstil her ist die Story schon locker und leicht gehalten. Mit Witz und Zauber, fliegt man geradezu über die Seiten, die mit sehr bildhaften Szenen, auch in der Beschreibung aufwarten. Man kann sich Alles so richtig schön vorstellen. Super gemacht. Ich hab es innerhalb eines Tages verschlungen.

Gleich zu Anfang lernt man die Hatter Schwestern kennen. Sophie, Lettie und Martha. Sophie als die Älteste wird wohl damit leben müssen, es im Leben zu nichts zu bringen. So sagt man nämlich. Als sie schließlich doch ihren Weg geht, ist nix mehr wie es war, denn Sophie ist der Hexe der Wüste über den Weg gelaufen bzw. in die Quere gekommen. Auf ihrem Weg ins Glück landet sie im wandelnden Schloss bei Zauberer Howl, der einen eher schlechten Ruf genießt. Ob es jetzt Glück ist, dass Sophie bei ihm gelandet ist, lässt ihr schon selbst herausfinden.

Mit den Charakteren hat die Autorin voll ins Schwarze getroffen. Alle sind ein bissel komisch und anders, aber genau das macht sie aus. Sophie fand ich toll, schon allein weil sie nicht gerade mit Glück gesegnet ist. Sie hat einen dicken Kopf und ich fand es mehr als spannend, wie sie sich in das Leben von Howl und dessen Mitbewohnern putzt. Die Dialoge die hier kommen sind einfach nur mega.

Howl war als Zauberer aber nicht ganz so überzeugend. Er kam so weich rüber und nicht als richtig mächtiger Zauberer. Im Großen und Ganzen aber trotzdem ein sympathisches Kerlchen, aber manchmal zu sehr Dramaqueen.

Michael, Howls Lehrling, war irgendwie süß. Gerade auch mit seinen 15 Jahren, allerdings ist er eher schwer einzuschätzen.

Zum Schluss noch der Feuerdämon Calcifer den ebenfalls richtig geringen mochte. Er hat eine Art an sich, die man eigentlich nur als liebenswert bezeichnen kann.

Aber auch wenn die Charaktere an sich gut gezeichnet sind, bleiben sie etwas farblos. Es bleibt einfach zu oberflächlich. Was jetzt nicht schlimm ist, aber eben als Tüpfelchen auf dem i fehlt.

Fazit

Mit dieser Neuauflage konnte die Autorin erneut mit einem Buch bei mir punkten. Es war bildhaft, interessant und faszinierend Sophies Geschichte zu folgen. Mit viel Witz und etwas anderen Charakteren konnte mich die Geschichte überzeugen. Wer Spannung und Action sucht, sollte nicht zu “Das wandelnde Schloss” greifen. Aber für alle die sich davon nicht schrecken lassen, greift zu. Hier hat man ein tolles Bich für Zwischendurch, das den Leser super unterhalten kann. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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