Rezension: Familie Grace, der Tod und ich von Laure Eve

Rezension: Familie Grace, der Tod und ich von Laure Eve

Verlag: Fischer FJB
Seiten: 352
ISBN: 978-3841422446

Darum geht es:

»Ich bin bereit, alles zu tun, um eine von ihnen zu werden.«

Alle sind fasziniert von der Familie Grace. Die Geschwister Fenrin, Thalia und Summer sind die geheimen Stars der Schule. Sie sind wunderschön und unnahbar – und manche glauben sogar, sie beherrschten dunkle Magie. Auch die Außenseiterin River fühlt sich unwiderstehlich zu ihnen hingezogen: Sie kann ihr Glück kaum fassen, als Summer sich mit ihr anfreundet, und sie in den inneren Kreis der Graces aufgenommen wird. Aber nichts in dieser Familie ist so, wie es scheint, und als einer von ihnen tot am Strand gefunden wird, beginnt ein Ringen dunkler Kräfte …

Cover-/Textrechte: Fischer FJB

Meine Meinung

Ich bin lange um dieses Buch herum geschlichen, bis ich schließlich doch nicht mehr widerstehen konnte und zuschlagen musste. Der Klappentext war überzeugend und das Cover hat hat auch diese Anziehungskraft. Doch konnte der Inhalt auch überzeugen?

Vom Schreibstil her hat die Autorkn eigentlich Alles richtig gemacht. Ich fand es vom Stil her leicht und locker zu lesen. Spannung war stellenweise auch vorhanden, aber so richtig überzeugen konnte es dann doch nicht.

Ich fand die Handlung etwas anstrengend, was zum Großteil aber von der Protagonistin ausging. Dazu kommt, dass man eine unnahbare gut aussehende Familie hat, die jeder unebdingt näher kennenlernen will, die aber niemanden so wirklich an sich ran lässt. River ist neu im Ort, aber wie Alle anderen auch, ebenfalls recht schnell besessen. Wahrscheinlich auch, weil sich Geheimnisse um die Familie Grace ranken. Man erzählt sich sie wären Hexen. Ich muss gestehen, dass es stellenweise an Twilight erinnerte. Statt Vampiren halt nur mit Hexen. Kann mir aber auch nur so vorgekommen sein. Es bleibt auch lange unklar, ob die Gerüchte um die Familie eigentlich wahr sind oder nicht. Das fand ich gut gemacht und es hat mich auch bei Laune gehalten. Allerdings lässt das irgendwann nach, denn ich hatte das Gefühl, dass Rivers Besessenheit für die Familie Grace, zu aufdringlich war. Es entwickelt sich Alles etwas langsam und erst gegen Ende wird es noch mal spannend bzw. dramatisch.

Neben der etwas faden Handlung, stieß mir leider auch River manchmal sauer auf. Wiebiben schon beschrieben, sie ist neu mit ihrer Mutterin der Stadt, nicht gerade mit jeder Menge Geld gesegnet und, was ich am anstrengendsten fand, geradezu besessen von Fenrin Grace und dessen Familie. Sie kämpft um das Wohlwollen und die Annerkennung, die sie Zuhause nicht bekommt. Ich konnte ihr Verhalten zwar teilweise verstehen, aber ich fand ihre Art mit der “Freundschaft” der Grace Kinder umzugehen irgendwie herablassend. Ich hatte zu keiner Zeit den Eindruck, dass River Summer, Thalia oder Fenrin (die Grace Kinder) um ihretwegen mochte. Ich hatte das Gefühl, dass sie eher berechnend vorging. Ich bin auch ehrlich, ich wurde mit ihr einfach nicht warm und stellenweise, war sie mir komplett unsympathisch.

Fazit

Ein ansprechendes Cover und ein toller Klappentext haben dafür gesorgt, dass ich zu diesem Buch gegriffen habe. Leider konnte beides für mich nicht halten, was versprochen wurde. River empfand ich als unsympathisch, aufgrund ihrer Besessenheit und ihrer berechnenden Handlung. Die junge Frau ist anders, als andere Protagonisten, aber das trägt hier nicht unbedingt dazu bei, dass man sie mag. Ich werde mich Teil 2 nicht widmen, einfach weil meine Erwartungen während des Lesens und auch das Interesse einfach auf der Strecke geblieben sind. 3 Sterne

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