Werbung: Rezension: Die Splitter der Macht (Sturmlicht Chroniken 6) von Brandon Sanderson

Werbung: Rezension: Die Splitter der Macht (Sturmlicht Chroniken 6) von Brandon Sanderson

Verlag: Heyne Verlag
Seiten: 1.120
ISBN: 978-3453270398

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Hoch in den Bergen liegt die sagenumwobene Stadt Urithiru, erreichbar nur über die zwölf Eidtore. Hier versucht die junge Edelfrau Schallan Davar die Geheimnisse der uralten Ordensgemeinschaften zu entschlüsseln, die sich einst die Strahlenden Ritter nannten. Nur mit ihrer Hilfe können die Eidtore benutzt werden, und nur ihre Splitterklingen verleihen den Strahlenden übermenschliche Fähigkeiten. Aber wer waren sie wirklich, und warum wurden sie einst aufgelöst? Während Schallan nach Antworten sucht, die bei der Neugründung der Orden helfen können, begreift Fürst Dalinar, dass seine Vision, die Fürsten des Königreichs Alethkar wieder zu einen, noch viel zu klein gedacht war. Nicht nur die Alethi, sondern alle Völker von Roschar müssen vereint werden, denn es droht die alles verheerende Wüstwerdung und damit das Ende von ganz Roschar. Doch ein finsterer Schatten liegt auf dieser Hoffnung – Fürst Dalinars eigene, blutbefleckte Vergangenheit …

Cover-/Textrechte: Heyne Verlag

Meine Meinung

Leider muss ich mich einigen der  Rezensenten anschließen, die ist ein ziemlich schwacher Teil der Reihe.

Der Autor hat eigentlich einen wirklich tollen Schreibstil, den ich gern lese, der aber hier leider auch nicht viel ausrichten könnte, um mich bei Laune zu halten. Mir verging ehrlich gesagt, die Lust.

Doch fangen wir mit den guten Seiten an. Positiv zu erwähnen ist das Setting. Roschar ist vielfältig und gespickt mit Intrigen. Mit einer unglaublichen Vielfalt hat Sanderson einzelne Orte gestaltet, welche man beinah mit eigenen Augen sehen kann.

Was die Handlung angeht, haperte es schon für mich. Beim Lesen ist mir stellenweise echt die Lust aufs Umblättern vergangen. Unter anderem, weil der Teil tierisch langatmig ist. Es liest sich so, als wäre einfach nur Seitenfüllerei betrieben worden und der Autor schreibt manchmal, ohne wirklich etwas zu sagen. Irgendwie geht es nicht wirklich voran. Ich hätte das Gefühl, dass wir uns im Kreis drehen. Die Charaktere treten ebenfalls auf der Stelle und entwickeln sich nicht. Somit geht die Handlung nicht wirklich voran, dröselt sich dann aber hoppla hopp am Ende auf.

Stellenweise bin ich auch einfach nicht mehr mitgekommen. Es gibt einfach zu vielen Dinge die auftauchen und man verliert den Überblick. Kurze Erklärungen wären noch mal ganz cool gewesen, notfalls in einem Glosar oder so. Man kann sich gerade bei Reihen, die sich über einen längeren Zeitpunkt ziehen, nicht Alles was irgendwann mal auftauchte merken.

Fazit

Das Buch hat durchaus auch gute Momente und ab und zu passiert auch mal was interessantes, aber leider sind diese Seiten nicht die überwiegenden. Leider. Die Zeichnungen im Buch sind übrigens richtig toll und werten das Buch optisch wahnsinnig aus. Die einen werden es lieben, die einen hassen. Meins war es leider nicht.

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