Rezension: Kiss me once von Stella Tack

Rezension: Kiss me once von Stella Tack

Verlag : Ravensburger Buchverlag
Seiten: 512
ISBN: 978-3473585557

Darum geht es:

Sein geheimer Auftrag: Dich zu beschützen.
Das einzige Verbot: Sich in dich zu verlieben.

Nie hätte Ivy Redmond damit gerechnet, bereits am ersten Tag an der University of Central Florida ihrem Traumtypen über den Weg zu laufen. Ryan MacCain ist nicht nur frech, sexy und geheimnisvoll tätowiert, sondern bekommt im Wohnheim auch noch das Zimmer direkt neben ihr. Jeder Blick aus Ryans grünen Augen, jede zufällige Berührung bringt ihr Herz zum Stolpern. Doch genau wie Ivy ist Ryan nicht, wer er zu sein vorgibt. Denn Ivy ist als Tochter aus reichem Haus inkognito an der Uni. Und Ryan ist ihr Secret Bodyguard.

Cover-/Textrechte: Ravensburger Buchverlag

Meine Meinung

Eigentlich bin ich nicht der Typ für rosa Glitzerbücher. Da ich aber weiß, welch genialen Humor die Autorin hat, konnte ich natürlich nicht widerstehen. Auch wenn sie dieses mal außerhalb des Fantasy Genre fischt, war ich gespannt, was sie da fabriziert hatte.

Gewohnt humorvoll, frisch und frei von der Leber weg, war mal wieder der Schreibstil. Ich flog von einer Seite zur nächsten und legte das Buch nur mit Wiederwillen aus der Hand und nur wenn ich wirklich musste. Wie sind immer mal wieder wechselnd aus Sicht von Ivy oder Ryan unterwegs und das alles in der Ich-Perspektive, die mich persönlich am meisten anspricht. Einfach weil ich mich dann immer mitten im Geschehen fühle.

Ich liebe den Humor der Autorin abgöttisch. Da sag nicht jedem so gehen, aber immer wenn ich jetzt Wolken sehe oder Regen spüre, muss ich an eine ganz bestimmte Szene im Buch denken. Wer es gelesen hat, weiß wahrscheinlich welche ich meine.

Neben dem Humor, haben wir aber auch tolle Charaktere im Buch. Und damit meine ich nicht nur Ivy und Ryan. Doch fangen wir mit den beiden an.

Ivy ist anders als erwartet. Statt dem verwöhnten eingebildeten Mädel im Designeroutfit treffen wir auf eine junge Frau, die einfach mal die selbst sein will. Sie will behandelt werden wie jeder andere auch und man kann sich vorstellen wie das ausgeht. Es beginnt mit einem Ramschkauf in Billigläden und ich habe sie dafür geliebt, dass sie so normal sein wollte. Und ihre Tollpatschige. Am meisten mochte ich allerdings ihre Macke für Gaterode. Ich erinnere mich noch gut an das Gebräu, wir haben das früher auch getrunken. Gibt es das eigentlich noch? Und ja, ich bin so alt.

Ryan ist halt einfach Ryan. Ich war verliebt als Ivy ihn beinah überfahren hätte. Er ist einfach… Herzklopfen pur. Auch wenn ich ihn manchmal fragen wollte, was nicht mir ihm stimmt, hat er einen mega Job gemacht. Außer relativ am Ende, da hätte er nen dicken Tritt in den Hintern mit Schmackes absolut verdient. Als Bodyguard würde ich ihm trotzdem einen Platz freihalten. Man weiß ja nie.

Dann sind da noch Jeff und Alex, die wirklich gut getroffen sind und denen ich absolut nicht über den Weg getraut habe. Vor allem Alex nicht. Ob zu Recht oder nicht, müsst ihr entscheiden, wenn ihr das Buch lest. Denn das solltet ihr definitiv tun.

Fazit

Meiner Meinung nach, hat die Autorin mit ihrem Ausflug ins Liebesromanabteil Alles richtig gemacht. Es war so eine tolle Story mit so viel Humor, einem schnuckeligen Bodyguard und Liebe. Hach war das schön. Für mich eine tolle Sommerlektüre die Spaß macht. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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