Rezension: Schnee & Orchideen von Britta Strauß

Rezension: Schnee & Orchideen von Britta Strauß

Verlag: Drachenmond Verlag 
Seiten: 400
ISBN:  978-3931989941

Darum geht es:

Die Liebe eines Magiers ist das hellste Licht
und die tiefste Dunkelheit.

Wüstendrachen, tödliche Orchideenwälder, Nebelwale und Feuervögel. Ihre Reise an Indigos Seite führt Jade durch legendäre Reiche und zeigt ihr Wunder, die all ihre Träume übersteigen. Doch unerbittlich neigt sich ihre gemeinsame Reise den Ende entgegen. Von Tag zu Tag wird der Gedanke an Indigos Verlust unerträglicher. Wird sie in der Lage sein, den Preis für seine Erlösung zu zahlen? Wird ihr das Unmögliche gelingen? Plötzlich steht Jade vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens. Und während die Liebe das Band zwischen ihr und Indigo unerbittlich fester webt, ergreift Königin Scylla die Chance, auf die sie lange gewartet hat.

Cover-/ Textrechte: Drachenmond Verlag

Meine Meinung

Ich habe Indigo & Jade damals wirklich verschlungen und wollte unbedingt direkt Teil 2 lesen. Wie das aber manchmal eben so ist, kommt es Erstens anders und Zweitens als man denkt. So kam es, dass sich „Schnee und Orchideen“ knapp über ein Jahr auf meinem SuB getummelt hat.

Der tolle angenehme und vor allem bildhafte Schreibstil, sorgen für ein geniales Kopfkino. Wer fantastische Wesen mag, ist hier ebenfalls gut aufgehoben, denn man begegnet den verschiedensten Arten und alle sind es wert entdeckt zu werden.

Wie schon beim ersten Teil, versteht es die Autorin in diese tolle Welt zu ziehen und einen nicht eher wieder gehen zu lassen, bis man die letzte Seite erreicht hat. Spannend und mitreißend begeben wir uns auf das weitere Abenteuer mit Indigo und Jade und fiebern mit den beiden mit.

Das Schlimme daran, wen man mitten in eine Geschichte gezogen wird ist ja, dass man auch Figuren nur sehr schwer wieder gehen lassen kann. Das heißt, man fühlt jeden Tod mit und leidet. Die Autorin hat ein Händchen dafür, gewisse Momente so aufleben zu lassen als wäre man selbst der Agierende und ich gestehe, dass einem das ziemlich das Herz brechen kann. Zum Beispiel, wenn man weiß, dass etwas absolut falsch ist, man es aber trotzdem tun muss. Einfach weil es nicht anders geht.

Wie schon im ersten Teil ist aber nicht immer Alles düster und grau, sondern es wird auch ein Ausgleich geschaffen, der einen zum Lachen bringt. Tolle „magische“ Momente, die mir absolut Spaß gemacht haben, sie zu lesen. Indigo sorgt wirklich für die ein oder andere witzige Situation, die man so schnell nicht vergisst. Bei einem doch recht düsteren Buch, das nur so vor Spannung strotzt, bin ich manchmal etwas froh, über solche heiteren Momente, die einen Durchschnaufen lassen.

Fazit

Ein gelungener Abschluss, an dessen Ende man eigentlich nicht will dass es schon vorbei ist. Man hat das Gefühl aus einer Welt wieder aufzutauchen, die wahnsinnig lebendig ist und in der man doch noch mehr erleben möchte. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung

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