Rezension: Glory or Grave 2 – Das Gold der Krähen von Leigh Bardugo

Rezension: Glory or Grave 2 – Das Gold der Krähen von Leigh Bardugo

Verlag: Knaur
Seiten: 592
ISBN: 978-3426654491

Darum geht es:

Sechs unberechenbare Außenseiter – ein unerreichtes Ziel – Rache! Das Abenteuer geht weiter!

Ein Dieb mit der Begabung, die unwahrscheinlichsten Auswege zu entdecken
Eine Spionin, die nur »das Phantom« genannt wird
Ein Verurteilter mit einem unstillbaren Verlangen nach Rache
Eine Magierin, die ihre Kräfte nutzt, um in den Slums zu überleben
Ein Scharfschütze, der keiner Wette widerstehen kann
Ein Ausreißer aus gutem Hause mit einem Händchen für Sprengstoff

Kaz Brekker und seinen Krähen ist ein derart spektakulärer Coup gelungen, dass sie selbst nicht auf ihr Überleben gewettet hätten. Statt der versprochenen fürstlichen Belohnung erwartet sie jedoch bitterer Verrat, als sie nach Ketterdam zurückkehren. Haarscharf kommen die Krähen mit dem Leben davon, Kaz’ Geliebte Inej gerät in Gefangenschaft. Doch Kaz trägt seinen Spitznamen »Dirtyhands« nicht ohne Grund – von jetzt an ist ihm kein Deal zu schmutzig und kein Risiko zu groß, um Inej zu befreien und seinen betrügerischen Erzfeind Pekka Rollins zu vernichten.

Cover-/Textrechte: Knaur

Meine Meinung

Da mich schon Teil begeistern konnte, habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, auch Teil 2 meine Aufmerksamkeit zu schenken. Konnte “Das Lied der Krähen” schon begeistern, legt die Autorin hier sogar noch einmal eine Schippe drauf.

Da es sich um den zweiten und finalen Teil der Reihe handelt, kann es natürlich zu Spoilern von Band 1 kommen.

Am Schreibstil gibt es für mich überhaupt nix zu meckern, denn mehr als Spannung, Action und eine tolle Handlung kann man ja eigentlich nicht verlangen. Man klebt förmlich an den Seiten und kann so richtig schön die Welt um einen herum ausblenden.

Das Setting ist wieder toll getroffen und die Autorin schafft es erneut einen in die Sümpfe Ketterdams zu ziehen.

Wie schon im ersten Teil begleiten wir die Charaktere alle mehr oder weniger einzeln und sind somit immer genau am Platz des Geschehens und in den Köpfen. Wir verfolgen Kaz‘ Pläne, erfahren was mit Inej passiert, was Jesper umtreibt und so weiter. Das Gute ist mal wieder, dass man schlussendlich trotzdem nicht gefasst ist, auf das, was da kommt. Wir steuern von einer Überraschung in die nächste und stellen uns den Gefahren Ketterdams.

Der düstere und unnahbare Kaz Brekker bleibt einfach ein wahnsinnig toller Charakter, der einen in seinen Bann zieht. Was aber definitiv nicht an seiner netten und freundlichen Art liegt, sondern eher an seinem unnahbaren und ziemlich düsteren Wesen. Man bekommt etwas mehr Einblick, aber so ganz durchschauen kann man ihn noch immer nicht.

Auch wenn nicht alle Charaktere diese Aura umgibt, so liebe ich sie doch alle auf ihre eigene Art und Weise und vermisse sie jetzt schon. Ich habe viel gebangt, gehofft und mitgezittert. Die Krähen haben Ecken und Kanten, doch am Ende sind sie loyal und mutig. Das ist es worauf es am Ende ankommt.

Fazit

Ein genialer Abschluss der mit seiner Spannung punkten kann. Ich nehme Abschied von Ketterdam und den Krähen. Es war mir ein Fest. Keine Klageweiber. Keine Beerdigungen.

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