Rezension: Angelussage 1 – Rückkehr der Engel von Marah Woolf

Rezension: Angelussage 1 – Rückkehr der Engel von Marah Woolf

Verlag: Books on Demand
Seiten: 384
ISBN: 978-3748108689

Darum geht es:

Eine Welt, in der nichts mehr ist, wie es einmal war. Eine Zeit, in der Legenden Wirklichkeit sind. Ein Geheimnis, das nicht offenbart werden darf. Der fesselnde Auftakt der neuen Saga von Marah Woolf.

Im Venedig der Zukunft, besetzt von den Erzengeln und deren himmlischen Heerscharen, führt Moon einen beinahe aussichtslosen Kampf, um ihre Geschwister zu schützen. Ganz auf sich allein gestellt, darf sie niemandem vertrauen, schon gar keinem Engel.

 

Cover-/Textrechte: Marah Woolf

 

Meine Meinung

Ich habe da so ein Marah Woolf Problem. Sobald auf einem Buch ihr Name steht, muss ich es haben, da diese Autorin für mich, in 85% der Fälle, ein Garant für gute Leseunterhaltung ist.

Ich liebe ihre Storys, ihre Setting und ihren Schreibstil, der einen direkt auf der ersten Seite abholt und zwischen die Seiten zieht. So auch wieder hier.

Mit der Grundidee konnte die Autorin einmal mehr bei mir punkten. Ich war gespannt, wie es werden würde, wenn Menschen und Engel gemeinsam leben würden. Mit dem was kam, hatte ich nicht gerechnet, aber es hat mir gefallen. Denn es spannend, durchaus düster und stellenweise auch etwas brutal, was es ziemlich interessant machte, dran zu bleiben. Denn es stellt sich ja die Frage: Ab wann wird sich gewehrt und zu welchen Mitteln wird gegriffen, um dieser Unterdrückung ein Ende zu setzen. Denn genau darum geht es.

Die Engel sind die höchste Instanz und haben die Menschen in eine Zeit der „Gladiatorenkämpfe“ zurück geworfen. Die Unterdrückung der Menschen ist an der Tagesordnung, wobei sich auch bei den Menschen, jeder der nächste ist und versucht gut da zu stehen. Es gibt immer welche, die es verstehen, auch aus solchen Situationen Kapital zu schlagen und das nicht zu knapp. So gibt es eine große Arena, in der Menschen gegen Engel antreten. Das ist Moons Heimat Venedig. Hier ist der Autorin wirklich großes gelungen, denn die Szenen zu denen es in der Arena kommt, sind wahnsinnig fesselnd beschrieben.

Moon hat es sich in den Kopf gesetzt, ihre Geschwister vor den Grausamkeiten mit denen diese Welt aufwartet, zu beschützen. Daher ist es auch sie, die regelmäßig in der Arena antritt und so für den Lebensunterhakt sorgt. Ich mochte sie wahnsinnig gern, denn sie hat diese freche und beschützende Art an sich, die es einem leicht macht. Umso mehr hat mich das Ende getroffen. Warum müsst ihr selbst nachlesen.

Allgemein sind die Charaktere wirklich gut geschaffen. Man freut sich, man grinst, man hofft und bangt und ganz zum Schluss möchte man dem ein oder anderen, gern das Gefieder brechen oder jede Daune einzeln ausrupfen und sie ihm in den Rachen stopfen. Doofe gefiederte Plagegeister. Ich hab zwar geahnt, dass so etwas kommen könnte, war mir aber absolut nicht sicher.

 

Fazit

Ein, meiner Meinung nach, gelungener Auftakt, der einen hibbelig auf Teil 2 werden lässt. Den Leser erwarten eine tolle und spannende Grundidee, die wunderbar umgesetzt ist. Absolute Leseempfehlung.

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