Rezension: Dark World Saga – Schwarzer Horizont von Ivo Pala

Rezension: Dark World Saga – Schwarzer Horizont von Ivo Pala

Verlag: Knaur TB
Seiten: 400
ISBN: 978-3426519158

Darum geht es:

Seit dem Weltendonner herrscht überall ewige Nacht. Asche verdunkelt den Himmel, die Welt wird zunehmend eisiger. Äcker und Felder sind tot; nichts wächst mehr. Menschen verhungern auf den Straßen. Andere verschwinden spurlos auf mysteriöse Weise. Zwei Hochkulturen, Twyddyn und Milara, bekämpfen einander zu Land und See um die letzten Ressourcen und die Macht auf dem neu entdeckten, geheimnisvollen Kontinent Kutera. In einem Sturm aus Schlachten und Intrigen trotzen der Krieger Raymo, die Sklavin Lizia und der Mönch Ash ebenso der feindseligen Natur wie ihrem unbarmherzigen Schicksal.

Cover-/Textrechte: Knaur TB

 

Meine Meinung

Was mich an diesem Buch sofort ansprach, war das düstere Cover. Ich liebe düstere Fantasystories mit Endzeitstimmung von daher lag es bei diesem Cover nahe zuzugreifen.

Ivo Pala schreibt beeindruckend bildgewaltig und schafft es, einen in diese atmosphärische Welt zu ziehen. Mit 3 Charakteren, die wir begleiten, könnte es verwirrend sein, was aber durch die klare Namensnennung über den Kapiteln sehr gut gelöst ist. So entfällt Verwechslungsgefahr.

Wer es benötigt findet ein Glossar und Personenregister im Buch, wobei ich sagen muss, dass ich es persönlich nicht benötigt habe. Die Erklärungen und Vorstellungen während der Kapitel haben für mich ausgereicht, um klar zu kommen.

Bei Schwarzer Horizont handelt es sich um mein erstes Buch des Autors, aber ich werde die Reihe definitiv nachverfolgen. Ich fand sowohl Setting als auch Handlung wahnsinnig ansprechend.

Die Charaktere sind ganz gut ausgearbeitet, allerdings fehlt es ihnen etwas an Tiefe. Etwas mehr Inhalt zu den Gedanken der Charaktere hätte ich mir ab und zu schon gewünscht.

Die Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein. Sowohl Raymo, Lizia und auch Ash ereilen verschiedene Schicksale in diesem Buch und ich fand es spannend mit ihnen zu entdecken, was diese Welt für sie bereithält. Eine wirkliche Verbindung zu ihnen bekommt man allerdings nicht. Vielleicht wird das aber auch noch im Nachfolgeteil.

Der Charakter mit dem ich am wenigstens klar kam, war Ash. Ich empfand ihn und seine Rolle als ziemlich anstrengend, obwohl ich glaube, dass er eine ziemlich tragende Rolle spielt.

Kurzum lässt sich sagen, dass sich dieses Buch definitiv gelohnt hat, einfach weil Atmosphäre, Setting und Story überzeugen konnten. Dazu kamen, für mich, das passende Maß an Brutalität und seien wir ehrlich, der Sex kommt auch nicht zu kurz. Aber die Mischung macht es und ich empfand es passend zur Handlung.

 

Fazit

Wer auf düstere, temporeiche Stories steht und sich nicht von den bisher noch etwas anhaltenden Oberflächlichkeit der Charaktere abschrecken lässt, ist hier richtig. Für mich ein guter erster Teil, der Lust auf mehr macht, wahrscheinlich aber nicht jedermanns Sache sein wird.

 

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