Rezension: Silberschwingen 1: Erbin des Lichts von Emily Bold

Rezension: Silberschwingen 1: Erbin des Lichts von Emily Bold

Verlag: Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
Seiten: 400
ISBN: 978-3522505772

 

Darum geht es:

Magie, Liebe, Spannung: brandneue Romantasy der Bestseller-Selfpublisherin Emily Bold!

Thorn kann kaum atmen, ihr Körper schmerzt, ihr Rücken glüht – etwas Unerklärliches geht mit ihr vor. Und schon bald erfährt sie: Sie ist halb Mensch, halb Silberschwinge und schwebt plötzlich in höchster Gefahr. Denn als Halbwesen hätte sie bereits nach ihrer Geburt getötet werden sollen. Als Lucien, der Sohn des mächtigen Clanoberhaupts der Silberschwingen, von ihrer Existenz erfährt, macht er Jagd auf sie. Thorn ist fasziniert von Lucien, denn er ist das schönste Wesen, dem Thorn jemals begegnet ist – und zugleich ihr schlimmster Feind.

 

Meine Meinung

Den Schreibstil empfand ci als ziemlich leicht und flüssig. Ich habe kaum gemerkt, wie die Seiten dahin flogen. Erzählt würde aus der Sicht von Thorn und Lucien. Die Handlung ist gut gelungen mit Spannungsmomenten in denen man auch direkt in die Situation eintaucht, aber auch mit Emotionen, welche mir stellenweise allerdings etwas zu viel Drama waren. Auch ein paar unvorhersehbare Wendungen hätten der Story ganz gut getan. Das ist ja allerdings absolute Ansichtssache.

Thorn war ein ganz normales Mädchen zumindest bis zum Tag an dem sich ihr Leben ziemlich stark änderte. Den Anfang macht ein beinahe Zusammenbruch, hinter dessen Bedeutung man auf den nächsten Seiten kommt, denn gegen Thorns Annahme, ist sie alles andere als normal. Plötzlich treten Sportergebnisse in den Hintergrund und werden durch weitaus unerklärlichere Sachsen ersetzt bis zum Ende als es gilt sich zu entscheiden. Auf wessen Seite wirst du stehen und wem gehört deine Loyalität?

Der Anfang verspricht Spannung und auch die Protagonistin Thorn, konnte zu Beginn überzeugen. Sie war sympathisch, glaubt nicht sofort was da passierte und akzeptierte es auch nicht so einfach. Pluspunkt. Eindeutig. Sie hat ein kämpferischen Charakter, verliert aber stellenweise etwas an Glaubwürdigkeit, was ihre Handlungen angeht.

Die männlichen Charaktere Riley und Lucien, haben es mir ja beide irgendwie angetan. Der eine düster, aber mit einem Hand die zu beschützen, die ihm Herzen liegen. Allgemein ist er ein absoluter Beschützertyp und ist mehr als nur der Unnahbare als der er sich gibt. Was eigentlich schon zum Anfang recht schnell klar wird.

Riley mochte ich aufgrund seines Humors und seiner Herzlichkeit. Auch er ist der Beschützertyp und man kann ihn eigentlich nicht, nicht mögen.
Mein Knackpunkt war die Liebesgeschichte die mir zu schnell ging und anschließend zu sehr im Vordergrund stand. Mich hätte mehr interessiert was innerhalb der geflügelten Gemeinschaft so passiert. Intrigen, Ränkespiele sowas eben. Hier fehlte mir einfach auch, der absolute WOW-Effekt.

Das Ende war gut gedacht keine Frage, aber für mich irgendwie wenig zufriedenstellen, auch wenn der Cliffhänger definitiv zum Weiterlesen einlädt.

 

Fazit

Solide aber ausbaufähig. Eine interessante und spannende Geschichte, die das Prädikat gut verdient, aber bei die Liebe einfach viel zu sehr im Fokus steht. Es wäre meiner Meinung nach mehr drin gewesen und die ganze Liebesgeschichte hätte man vielleicht entspannter und anders angehen sollen.

 

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