Rezension: Dunkeljäger von Alexey Pehov

Rezension: Dunkeljäger von Alexey Pehov

Verlag: Piper
Seiten: 432
ISBN: 978-3492280303

 

Darum geht es:

Das fesselnde, in sich abgeschlossene Epos des russischen Fantasy-Stars Alexey Pehov erscheint endlich im Taschenbuch: Der Elf Lass lebt in einer vom Krieg zerrütteten Welt. Das einst prachtvolle Elfenreich wird von zwei verfeindeten, mächtigen Häusern in den Untergang getrieben. In seinem Bemühen, Frieden zu schaffen, wird Lass zur Hassfigur beider Seiten und muss fliehen. Doch nicht nur die Elfenkrieger sind ihm auf den Fersen. Orks, Zwerge und Dämonen verfolgen ihre eigenen Ziele, um dem geschwächten Elfenreich den entscheidenden Schlag zu versetzen …

 

Meine Meinung

Schon ein Weile lag Dunkeljäger bei mir auf dem SuB. Diesen Monat hatte ich irgendwie Bock drauf und hab es endlich mal in Angriff genommen.

Durch die Chroniken von Siala, weiß ich, dass der Autor einen wirklich super Schreibstil hat und einen angenehm über die Seiten trägt. Er kann einen in die Geschichte ziehen und die Abenteuer miterleben lassen. Es war gut, aber ich hatte, auch aufgrund des düsteren Covers, mit etwas anderem gerechnet. Mehr Aufregung, mehr Intrigen und mehr Spannung.

Erzählt wird die ganze Geschichte aus der Sicht von Lass.

Lass ist ein abtrünniger Elf, der nun vom eigenen Volk gejagt wird. Er versucht sich ein neues Leben aufzubauen, was sich allerdings als nicht gerade allzu einfach herausstellt. Unterschlupf findet er schließlich und noch dazu ein paar Freunde, mit denen sich auch Geschäfte machen lassen. Allerdings zieht Lass auch ungewollt Aufmerksamkeit auf sich, was es seinen Häschern einfacher macht ihn zu finden. Doch der Elf gibt nicht auf und kann sich auf fast jeder Situation kämpfen, falls das mal nicht gelingt hat man ja Freunde, die einen die spitzen Ohren retten können.

Ich mochte Lass wahnsinnig und war auch gern mit ihm unterwegs. Egal ob ihm Aeroplan oder anderweitig, es war ein echter Spaß. Der Elf ist sympathisch, hat Witz und weiß sich zur Wehr zu setzen.

Völkertechnisch, bekommen wir es mit Zwergen, Orks und jeder menge anderer eigenartiger und nicht ganz so eigenartiger Wesen zu tun. Alle super getroffen und beschrieben.

Was mich allerdings gestört hat, waren 2 Punkte:

1. Die Tatsache, dass sich Lass nicht zu entwickeln scheint. Weder positiv noch negativ. Was vielleicht der Tatsache geschuldet ist, dass er eigentlich schon erwachsen ist und alles kann.

2. Das man sich manchmal gefragt hat, was genau trägt jetzt hier eigentlich durch die Geschichte und warum gibt es dieses Abenteuer. Ein paar Sachen hätte man getrost nicht erwähnen müssen, dafür anderem mehr Aufmerksamkeit widmen können. Es war teilweise etwas wirr.

 

Fazit

Solide, aber anders als erwartet. Wer eine düstere Geschichte erwartet ist hier fehl am Platz, ebenso der, der auf Liebe steht. Den Leser erwartet ein wahres Abenteuer, dass es streckenweise auch durchaus in sich hat. Auf jeden Fall lesenswert und unterhaltsam für mich, aber für meinen Geschmack, wäre definitiv mehr drin gewesen.

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2 Gedanken zu „Rezension: Dunkeljäger von Alexey Pehov

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