Rezension: Fire & Frost: Vom Eis berührt von Elly Blake

Rezension: Fire & Frost: Vom Eis berührt von Elly Blake

Verlag: Ravensburger Buchverlag
Seiten: 416
ISBN: 978-3473401574

 

Darum geht es

Ruby lebt in ständiger Gefahr, denn sie besitzt die Gabe, mit Feuer zu heilen und zu zerstören. Und Firebloods wie sie werden von der Frostblood-Elite des Königreichs gnadenlos gejagt. Als die königlichen Soldaten Ruby aufspüren, wird sie ausgerechnet von dem jungen Frostblood-Krieger Arcus gerettet. Kälte und Eis sind seine Waffen, doch er braucht Rubys Feuer, um eine Rebellion gegen den verhassten König anzuzetteln. Ruby weiß, dass sie einem Frostblood nicht vertrauen sollte, doch jede Berührung zwischen ihnen knistert wie eine Flamme im Schneesturm. Sie ahnt nicht, welch dunkles Geheimnis sich hinter seiner eisigen Fassade verbirgt …

Quelle Cover, Klappentext und Textstellen: Ravensburger Buchverlag

 

Meine Meinung

Ich gestehe, dass es mir, wie so vielen anderen vermutlich auch, das Cover angetan hat, denn es ist einfach nur toll.

Sehr angenehm ist auch der Schreibstil der Autorin, welcher einen sehr bildhaft und flüssig über die Seiten bringt und mitzureißen versteht. Zumindest ging es mir immer so, wenn ich angefangen hatte mit lesen und es dann aus der Hand legen musste, hat mich das echt mitgenommen. Ausgerechnet bei diesem Buch, hatte ich auch noch längere Lesepausen, weil kaum Zeit war. Mein Lesebuddy Juliane von Books- The Essence of Life hat tapfer auf mich gewartet, wofür ich ihr wahnsinnig dankbar bin, denn der Austausch zwischen uns, hat einfach immer einen wahnsinnigen Unterhaltungsfaktor.

Zurück zum Buch. Die Story versteht es einen gefangen zu nehmen und mitfiebern zu lassen, was unter anderem an den Charakteren liegt.

Ruby, die Fireblood, die nicht entdeckt werden darf. Das passiert natürlich und somit landet Ruby hinter Schloss und Riegel. Rettung naht durch 2 komische Typen, die ihr ein Angebot unterbreiten, dass sie nicht ablehnen kann. Denn mit Rache kann man so ziemlich Jeden hervorlocken. Dock was muss Ruby tun und was hat es mit den Beiden Gestalten auf sich?

Ruby selbst habe ich als angenehmen Charakter empfunden. Jemand der nicht aufgibt, der kämpft und der sich allzu schnell keine Angst einjagen lässt. Für mich sympathisch, da sie auch an sich arbeitet.

Arcus, ihr Gegenstück, ist ein Frostblood und alles andere als begeistert auf das Feuermädchen aufpassen bzw. mit ihr zusammenleben zu müssen. Ihre Wortgefechte, haben mich so manches Mal zum Lachen gebracht.

Allgemein fand ich die Gestalten sehr gut getroffen und konnte auch mit allen etwas anfangen und fand sie authentisch.

Jetzt kommen wir aber zu einem Haken im Buch. Spätestens ab den letzten 7 Kapiteln war es furchtbar vorhersehbar. Wir haben uns Spekulationen hingegeben, wie was enden könnte und ob ihr es glaubt oder nicht, jede einzige Theorie, die wir zu den einzelnen Aufdröselungen von Fragen oder Charakteren hatten, hat gestimmt. Das nimmt nicht unbedingt die Spannung aus dem Buch, denn der Weg zur jeweiligen Szene/ Offenbarung steht ja noch zu wählen, aber trotzdem war es so schade. Es war so toll und genial und dann … das. Aber gut. Das ist schon fast Jammern auf hohem Niveau, denn wie gesagt, sonst passte es und ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

 

Fazit

Eine tolle Story, Spannung, sympathische Protagonisten und ein wirklich gelungenes Setting. Was will man mehr? Etwas weniger Vorhersehbarkeit, zumindest wenn es nach mir geht. Da es allerdings die Spannung nicht wirklich rausgenommen hat und ich trotzdem Spaß beim Lesen hatte, gibt es von mir 4.5, demnach 5 Punkte, auf den gängigen Portalen.
Für mich ein Auftakt, der sich trotz kleiner Schwächen sehen lassen kann.

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