
Werbung: Rezension: I killed the king #1 von Rebecca Mix/ Andrea Hannah
Verlag: cbt 
Seiten: 456
ISBN: 9783641339715
Ab 14 Jahre
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!
Das erwartet euch:
Ein toter König, sechs Verdächtige und nur eine Nacht, um die Wahrheit herauszufinden
Nach einem Jahrzehnt des Krieges soll es zwischen den Königreichen Avendell und Istellia endlich ein Friedensabkommen geben. Als Adlige und Magier aus beiden Ländern auf der abgelegenen Burg Avendell eintreffen, um dort auf einem historischen Maskenball den Frieden zu feiern, lässt König Costis eine ungewöhnliche Gruppe an jungen Leuten in seine Gemächer rufen: den Kronprinzen, dessen zukünftige Braut, seinen Leibwächter, eine magische Tierbändigerin, den fragwürdigen neuen Heiler des Palastes und eine junge Assassinin. Doch bevor Costis verraten kann, warum er sie versammelt hat, wird der König ermordet. Die sechs schließen daraufhin einen riskanten Pakt: Niemand darf von Costis‘ Tod erfahren, bevor der Vertrag unterzeichnet ist. Und vor allem müssen sie den Mörder finden … bevor einer von ihnen der Nächste ist.
Cover-/ Textrechte: cbt
Meine Meinung
Während der König sechs junge Menschen zu sich ruft, bevor ein schicksalhafter neuer Morgen beginnt, stirbt er ausgerechnet während dieses Treffens. Genauer gesagt: Er wird ermordet. Sechs Verdächtige befinden sich im Raum. Doch wer von ihnen war es? Wer profitiert vom Tod des Königs, wenn das geplante Friedensabkommen nicht zustande kommt?
Ich muss sagen, ich bin am Ende irgendwie etwas ratlos zurückgeblieben. Ich weiß gar nicht so genau, was ich von dem Buch halten soll. Irgendwie hatte ich mir etwas anderes vorgestellt oder vielleicht einfach mehr erhofft. So richtig in Worte fassen kann ich das selbst gar nicht.
Dabei hat mich die Grundidee total neugierig gemacht. Ein Friedensabkommen, das auf der Kippe steht, ein Mord und sechs Verdächtige, bei denen man nie so genau weiß, ob einer von ihnen wirklich schuldig ist. Oder war vielleicht doch noch jemand anderes im Raum, ohne dass es jemand bemerkt hat? Die Ausgangslage fand ich auf jeden Fall richtig spannend.
Ich bin allerdings mit der Erwartung an die Geschichte herangegangen, dass sich vieles um die Aufklärung des Mordes drehen würde. Stattdessen schlägt die Handlung immer wieder andere Richtungen ein und beschäftigt sich mit Mythologie, Göttern, Nekromanten und weiteren Fantasy-Elementen. Das war grundsätzlich nicht schlecht, aber für meinen Geschmack stellenweise einfach etwas zu viel auf einmal. Ich hatte zwischendurch das Gefühl, den Überblick zu verlieren, und auch die Richtung, in die sich die Geschichte letztendlich entwickelt, hatte ich so überhaupt nicht kommen sehen.
Erzählt wird die Geschichte aus sechs verschiedenen Perspektiven, was ich grundsätzlich sehr spannend fand. Alle Figuren haben ihre eigene Stimme und bringen ihre ganz persönlichen Hintergründe mit. Während der Kronprinz und sein Leibwächter natürlich auf die Burg gehören, wurden die anderen eingeladen. Wobei teilweise gar nicht klar ist, von wem eigentlich. Dadurch schwebt die ganze Zeit die Frage im Raum, ob das Ganze vielleicht sogar eine Falle für einen der sechs ist.
Die Charaktere haben mir insgesamt wirklich gut gefallen. Sie sind unterschiedlich, bringen spannende Geschichten mit und scheinen alle ihre eigenen Geheimnisse zu haben. Nach und nach werden diese aufgedeckt und gleichzeitig zeigen sich immer mehr Verbindungen zwischen den Figuren. Das war für mich tatsächlich einer der stärksten Aspekte des Buches.
Mit dem Schreibstil bin ich allerdings nicht ganz warm geworden. Er ließ sich zwar gut lesen, konnte mich aber nicht komplett abholen. Vor allem die vielen Informationen und verschiedenen Handlungsstränge auf einmal haben dafür gesorgt, dass die Geschichte auf mich zeitweise etwas überladen und dadurch eher verwirrend als fesselnd wirkte.
Fazit
Insgesamt war das Buch für mich okay, aber leider nicht ganz meins. Die Grundidee ist spannend und auch die Charaktere konnten mich überzeugen. Inhaltlich war es mir jedoch stellenweise etwas zu viel und dadurch oft verwirrend. Deshalb bin ich aktuell noch unsicher, ob ich die Reihe weiterlesen werde. Vielleicht schaue ich erst einmal, wie andere den zweiten Band finden. Von mir gibt es 3,5 Sterne
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