Werbung: Rezension: Amokspiel von Sebastian Fitzek

Werbung: Rezension: Amokspiel von Sebastian Fitzek

Verlag: Verlagsgruppe Droemer Knaur
Seiten: 449
ISBN: 978-3426554807

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Das erwartet euch:

Heute ist ein guter Tag zum Sterben: Dieser Tag soll ihr letzter sein. Die Kriminalpsychologin Ira Samin hat ihren Selbstmord sorgfältig vorbereitet – zu schwer lastet der Tod ihrer Tochter auf ihrem Gewissen. Doch dann wird sie in einen Radiosender gerufen, zu einem brutalen Geiseldrama: Ein Psychopath spielt ein makabres Spiel: er legt das Leben der Geiseln in die Hände wahllos angerufener Zuhörer. Und er verlangt, dass seine Verlobte zu ihm ins Studio kommt – doch die ist seit Monaten tot. Ira beginnt mit einer aussichtslosen Verhandlung, bei der ihr Millionen Menschen zuhören …

Cover-/ Textrechte: Verlagsgruppe Droemer Knaur

Meine Meinung

Eigentlich will sich Ira Samin das Leben nehmen, denn in ihren Augen gibt es nichts mehr, wofür es sich zu kämpfen lohnt. Bevor sie ihren Plan jedoch umsetzen kann, wird sie völlig unerwartet von einem SEK-Beamten aufgegriffen. Der braucht sie nämlich als Unterhändlerin bei einer Geiselnahme.

Der Geiselnehmer stellt allerdings eine ziemlich unmögliche Forderung: Ira soll ihm eine bestimmte Person ins Studio bringen. Das Problem? Diese Person ist seit Monaten tot. Wie soll das also funktionieren?

Durch die Neuauflage bin ich auf das Buch aufmerksam geworden und am Ende war ich ehrlich gesagt nur so halb begeistert.

Die Geschichte legt von Anfang an ein ordentliches Tempo vor und wird eigentlich keine Sekunde langweilig. Spannung und Action sind auf jeden Fall reichlich vorhanden.

Besonders gefallen hat mir, dass man ständig überlegt, wer hier eigentlich die Wahrheit sagt, wer zu den Guten gehört und wer welches Spiel spielt. Denn nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint.

Die Idee dahinter ist natürlich grandios. Eine Radioshow bei der man mit einem Anruf eigentlich Geld gewinnt, aber in hier im besten Fall eine Geisel befreit.

Mit Ira als Protagonistin bin ich gut zurechtgekommen. Allerdings fand ich die Art und Weise, wie sie überhaupt in den Fall hineingezogen wird, schon ziemlich konstruiert. Da hat der Autor für meinen Geschmack etwas zu sehr an der Handlung gedreht.

Fazit

Insgesamt ist das Buch eine spannende Unterhaltung für zwischendurch. Die Geschichte hat einige richtig gute Ideen und hält die Spannung bis zum Schluss aufrecht. Man sollte allerdings nicht jedes Detail hinterfragen, denn dann fallen doch ein paar Ungereimtheiten auf. Trotzdem hatte ich Spaß beim Lesen und wer gerne miträtselt und temporeiche Thriller mag, dürfte hier definitiv auf seine Kosten kommen.
Von mir gibt es 3,5 Sterne

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