
Werbung: Rezension: Devil’s Backbone Society #1 – Dear Reader von Tate James
Verlag: Cove 
Seiten: 449
ISBN: 978-3646941111
Empfehlung ab 18 Jahre
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!
Das erwartet euch:
Niemand tritt der Devil’s Backbone Society einfach so bei – und niemand entkommt ihr ungestraft.
Ashley erhält ein Stipendium für die angesehene Neveah University – ein Geschenk, das ihr Leben verändern soll. Doch hinter der glänzenden Fassade lauert eine dunkle Realität: Ihr neuer Stiefbruder und seine Clique – vier reiche, gefährlich attraktive Männer – haben sie von Anfang an im Visier. Als Ashley ein aufwühlendes Tagebuch entdeckt, steckt sie bereits mittendrin: grausame Mutproben, geheime Partys und ein Spiel aus Macht, Verführung und dunklen Gefahren. Denn wer sich der Devil’s Backbone Society anschließt, betritt eine Welt, aus der es kein Zurück gibt. Und in der jede Entscheidung tödliche Folgen haben kann.
Das Spiel hat begonnen.
Cover-/ Textrechte: Cove
Meine Meinung
Ashley kommt neu an die Neveah University und entdeckt dort ein Tagebuch, in dem es um eine Geheimgesellschaft und mögliche Verstrickungen geht. Auch ihr „neuer“ Stiefbruder studiert an der Uni. Er und seine Freunde machen es ihr nicht gerade leicht, wobei einige von ihnen durchaus widersprüchliche Signale senden. Genauso wie Ashley, die sich plötzlich selbst in eben jener Geheimgesellschaft wiederfindet. Doch hinter der Fassade der Verbindung lauert etwas und das ist nichts Gutes.
Ich habe mich damals vom Klappentext verführen lassen und war aufgrund der vielen positiven Bewertungen entsprechend optimistisch.
Positiv hervorheben kann ich das Thema der Geheimgesellschaft. Ebenfalls positiv fand ich den Schreibstil. Der ist angenehm flüssig und man kommt zügig durch die Geschichte. Die Story hatte auf mich eine echte Sogwirkung.
Negativ ist allerdings, dass ich mich durchgehend und teilweise maßlos über die Charaktere aufgeregt habe. Ohne Spaß wirklich von Anfang bis Ende.
Ashley sorgt immer wieder für Kopfschütteln. Sie findet das Mobbing durch ihren Stiefbruder und dessen Freunde absolut schrecklich, würde sich aber gleichzeitig durchaus mit jedem von ihnen vergnügen, wenn sich die Gelegenheit ergeben würde. Schließlich sind sie heiß. Sie gerät unfreiwillig in die Verbindung und möchte sich daraus befreien, nimmt dann aber trotzdem an irgendwelchen Challenges teil.
Die Jungs sind keinen Deut besser. Gefühlt macht sich jeder von ihnen an Ash ran – außer ihrem Stiefbruder vielleicht. Aber hey, was nicht ist, kann ja noch werden.
Für mich war das einfach nichts. Ich wollte mehr über die Geheimgesellschaft erfahren und hatte die Hoffnung, dass diesbezüglich noch mehr kommt. Tatsächlich war das auch der Fall, und die Ereignisse zum Ende hin haben mich durchaus mitfiebern lassen.
Das wiegt für mich jedoch nicht alles andere auf. Inhaltlich fand ich das Buch insgesamt okay, aber mit dem Verhalten der Charaktere kam ich überhaupt nicht klar.
Fazit
Ich weiß ehrlich gesagt nicht so wirklich, was ich hierzu sagen soll, außer dass ich deutlich mehr erwartet hatte. Die Grundidee finde ich nach wie vor gut, aber die Umsetzung, zumindest was die Charaktere betrifft, war leider nicht meins. Von mir gibt es daher keine Leseempfehlung. Die Figuren waren mir einfach zu unsympathisch und das Ganze blieb für meinen Geschmack zu oberflächlich. 3 Sterne gibt es für die Umsetzung rund um die Verbindung und für das Ende, das durchaus neugierig auf die Fortsetzung macht. Ich werde mir die weiteren Bände vermutlich eher spoilern lassen, wenn es soweit ist.
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