
Werbung: Rezension: Agnes Auberts zauberhafte Katzenzuflucht von Heather Fawcett
Verlag: FISCHER Tor 
Seiten: 425
ISBN: 978-3104922249
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!
Das erwartet euch:
Agnes Aubert führt ein akribisch organisiertes Leben, und das muss sie auch. Denn als Chefin einer dringend benötigten Katzenzuflucht ist sie oft die Einzige, die zwischen ihren geliebten Katzen und dem sicheren Tod steht. Als sie umziehen muss, erfährt Agnes, dass ihr neuer Vermieter der Dunkle Lord Havelock Renard ist, der das Heim nur als Fassade für seinen völlig illegalen Zauberladen benutzt. Dass Renard mit seiner verbotenen Magie einmal beinahe die Apokalypse herbeigeführt hat, macht ihn nicht sympathischer.
Agnes ist das erstmal herzlich egal – ihre Sorge gilt allein den Katzen. Doch als ein Feind aus Renards Vergangenheit auftaucht, muss Agnes Partei ergreifen und ihr Organisationstalent für etwas dunklere Zweck einsetzen: den Schutz des Mannes, der als einer der größten Verbrecher des Jahrhunderts gilt.
Cover-/ Textrechte: FISCHER Tor
Meine Meinung
Nach einem verheerenden Zaubererduell vor Agnes’ aktueller Unterkunft muss sie dringend ein neues Zuhause für sich und ihre Katzenzuflucht finden. Auf ihrer Suche landet sie ausgerechnet in einem kleinen Laden, der dem Dunklen Lord Havelock Renard gehört. Einem Mann, für den Agnes alles andere als Sympathie empfindet. Eigentlich hat sie ohnehin keine besonders hohe Meinung von Zauberern. Da jedoch das Wohl ihrer Katzen an erster Stelle steht, lässt sich Agnes auf die Situation ein und beginnt, mit Havelock zusammenzuarbeiten. Doch kann das wirklich gut gehen?
Ich muss sagen, dass es mir wahnsinnig schwerfiel, in die Geschichte hineinzufinden. Ich liebe Cozy Fantasy und verschlinge das Genre normalerweise regelrecht. Hier wollte bei mir jedoch keine wirklich gemütliche Atmosphäre aufkommen. Stattdessen wirkte vor allem die Erzählweise sehr, sehr gemütlich. Das ist grundsätzlich nichts Schlechtes, aber ich hatte das Gefühl, nicht richtig in die Handlung hineinzukommen.
Agnes kann man mit ihrem großen Herz für Katzen eigentlich nur mögen. Am liebsten würde sie jede Katze der Stadt retten, doch das ist natürlich alles andere als realistisch. Zum Glück wird sie dabei von einigen Freiwilligen unterstützt, darunter auch ihre Schwester.
Mehr oder weniger unfreiwillig erhält Agnes außerdem Unterstützung von Havelock Renard, der ihr dabei hilft, Katzen zu vermitteln in dem er ihnen leichte Zauber anhaftet, die den neuen Besitzern helfen. Dadurch wird schnell deutlich, dass der Dunkle Lord vielleicht gar nicht so böse ist, wie alle denken. Das bleibt natürlich auch Agnes nicht verborgen.
Wer mit Katzen nichts anfangen kann, dürfte hier Schwierigkeiten haben, denn sie bilden eindeutig das Herzstück der Geschichte. Natürlich spielen auch Agnes und Havelock wichtige Rollen, dennoch fand ich die Szenen mit den Katzen oft deutlich unterhaltsamer.
Was den Cozy-Faktor betrifft, gab es durchaus einige gelungene Momente. Insgesamt hat das Buch meinen persönlichen Geschmack in dieser Hinsicht jedoch nicht ganz getroffen.
Fazit
Das Buch war keineswegs schlecht, konnte mich aber leider auch nicht wirklich überzeugen. Der Cozy-Faktor fiel für mich persönlich eher enttäuschend aus. Es gab einige schöne Aspekte: die Katzen, die Magie und auch die teilweise vorhandene Spannung haben mir gut gefallen. Allerdings war ihr Anteil für meinen Geschmack zu gering. Daher vergebe ich am Ende 3 Sterne
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