
Werbung: Rezension: The Crane and the Nightjar von Ada Bailey
Verlag: Forever 
Seiten: 400
ISBN: 9783989780590
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!
Das erwartet euch:
Im berüchtigtsten Gefängnis Raspas blickt die vermeintliche Diebin Zara ihrem Ende entgegen. Da erhält sie ein unerwartetes Angebot: Wenn sie für den König ein legendäres Relikt aus einem feindlichen Königreich stiehlt, erlangt sie ihre Freiheit zurück. Gemeinsam mit einigen anderen Verurteilten begibt sie sich auf die gefährliche Mission und aus den Rivalen wird bald eine eingeschworene Gemeinschaft. Unter ihnen ist der undurchsichtige Crane. Um größere Chancen auf Erfolg zu haben, schließen Zara und Crane eine heimliche Allianz. Zwischen dunklen Geheimnissen und waghalsigen Aktionen entsteht eine Anziehung, die alles zu gefährden droht. Denn in diesem tödlichen Spiel ist niemand, wer er zu sein scheint – und der wahre Preis könnte höher sein als ihre Freiheit.
Cover-/ Textrechte: Forever
Meine Meinung
Zara wird verhaftet und landet im Gefängnis in Raspa. Da dort giftige Mineralien abgebaut werden, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die junge Frau elendig zu Grunde gehen wird. Durch Zufall gerät sie in einen Konvoi der ihr die Möglichkeit gibt ihre Freiheit wieder zu erlangen. Alles was sie dafür tun muss ist ein Relikt aus einem andeten Königreich zu stehlen und natürlich gegen ihr Mitspieler zu überleben. Zara schließt sich mit dem undurchsichtigen Crane zusammen, um ihre Chancen zu verbessern. Doch wird ihr das gelingen?
Die Autorin entführt Leser:innen in eine geheimnisvolle, atmosphärisch Welt voller Nebel, Intrigen und unterschwelliger Magie.
Dabei wird durchaus auf rasante Action gesetzt, aber auch auf ruhigere Töne. Vieles bringt die Atmosphäre für mich mit. Besonders der mystische Schleier, der über der Handlung liegt, sorgt dafür, dass man sich schnell in der Welt verliert.
Der Schreibstil von Ada Bailey ist dabei angenehm flüssig und detailreich, ohne dabei überladen zu wirken. Beschreibungen von Orten, Wetter und Emotionen erzeugen eine recht greifbare Stimmung.Die nebelverhangenen Orte und düsteren Schauplätze erschaffen eine Fantasywelt, die gleichzeitig märchenhaft und bedrückend wirkt.
Die Charaktere wirken überwiegend glaubwürdig und vielschichtig. Besonders Zara überzeugt durch ihre Entwicklung und ihre nachvollziehbaren Zweifel. Nebenfiguren erhalten ebenfalls genug Raum, um eigene Motivationen und Dynamiken zu entfalten. Es hat Spaß gemacht mit ihnen unterwegs zu sein, aber auch die ganze Zeit zu Grübeln wie vertrauenswürdig die sind.
Fazit
The Crane and the Nightjar: Nebelverhüllt ist ein atmosphärischer Auftakt mit einem sehr angenehmen Schreibstil. Wer geheimnisvolle Geschichten mit Fokus auf Stimmung und Charaktere mag, dürfte hier viel Freude haben. Gelegentlich zieht sich die Handlung vielleicht etwas und manche Passagen hätten straffer erzählt werden können, doch die dichte Atmosphäre und die interessante Welt machen diese kleineren Schwächen weitgehend wett. Ich freue mich darauf mehr zu erfahren. Von mir gibt es 4 Sterne
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