Werbung: Rezension: In unserem Universum sind wir unendlich von Sarah Sprinz

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Verlag:  Thienemann Verlag
Seiten: 432
ISBN: 978-3522202787

Ab 14

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Ansel und Emil: die erste große Liebe und eine unvergessliche Reise mit Momenten voller Glück – und Traurigkeit. Emil wird sterben. Es ist das Erste, was Ansel über ihn erfährt, als er ihn bei seinem Praktikum auf der Intensivstation kennenlernt. Eine Tatsache, die sich nur zu leicht ignorieren lässt, während sich die beiden Hals über Kopf ineinander verlieben und sich in ihrem gemeinsamen Universum verlieren. Da zählt nur noch Emils Wunsch, den Ansel erfüllen möchte: einen Roadtrip bis nach Schottland. Auf dieser Reise wächst Ansel über sich hinaus und ist schließlich doch kein bisschen bereit für das Unausweichliche … Eine der schönsten Liebesgeschichten für Jugendliche.

Cover-/ Textrechte: Thienemann Verlag

Meine Meinung

Mich hat hier tatsächlich zuerst der Titel und dann der Klappentext angesprochen. Also ausnahmsweise einmal nicht das Cover. Und ich bin wahnsinnig froh, zu diesem Buch gegriffen zu haben.

Ansel möchte Medizin studieren. Da es mit einer direkten Zulassung nicht geklappt hat, macht er ein Praktikum im Krankenhaus. Dort lernt er Emil auf der Intensivstation kennen, der an einem Hirntumor leidet und die Prognose ist eindeutig: Emil wird sterben. Als Ansel in die Klinik kommt und Emil ist nicht mehr auf der Intensiv, ist er total fertig mit den Nerven. Doch es stellt sich heraus, dass es nur eine Verlegung auf eine normale Station gab. Er beschließt Emil zu besuchen. Sie lernen sich kennen und verbringen Zeit miteinander. Es scheint sich mehr zu entwickeln, aber über Ansel schwebt immer das Bewusstsein, dass er Emil in absehbarer Zeit wieder verlieren wird. Hat er trotzdem den Mut sich darauf einzulassen?

Ich hab das Buch innerhalb eines Tages verschlungen, einfach weil es so toll zu lesen war. Ja hier und da hakt es, aber ich liebe dieses Buch im Großen und Ganzen. Wahnsinnig emotional erzählt die Autorin die Geschichte der beiden jungen Männer, die man sofort ins Herz schließt. Ihr Unterschiede, ihre Art und was sie wollen. Ich muss gestehen, dass ich mehrfach tatsächlich Tränen in den Augen hatte. Es hat mich stellenweise so mitgerissen, dass ich absolut glücklich mit meiner Entscheidung war, das Buch nur Zuhause zu lesen. Gerade die letzten Seiten waren furchtbar. Ich kam aus dem Heulen nicht mehr raus. Also Alles richtig gemacht seitens der Autorin. Zumindest für mich.

Ansel und Emil sind tolle sympathische Charaktere, die man eigentlich nur mögen kann. Ich war gern mit den Beiden unterwegs und hab so mit Ansel und seinen Gefühlen gekämpft. Ich konnte seine Sorge und Angst  verstehen, ebenso wie den Wunsch Emil seinen Wunsch zu erfüllen bzw. ihm die Zeit so schön wie möglich zu machen. Dafür ziehe ich auch den Hut vor ihm.

Emil liebe ich für seine Art, sich mit den Tatsachen abgefunden zu haben, aber auch das Beste daraus machen zu wollen. Seine Zeit mit Ansel genießen zu wollen. Es fiel nur schwer ihn so leiden zu sehen.

Fazit

Ich hab mich wirklich in dieses Buch verliebt, auch wenn es mir das Herz gebrochen hat. Mehrfach. Die Geschichte von Ansel und Emil ist so traurig und schön zur selben Zeit. Ich liebe und hasse es zu gleichen Teilen. Ich hatte Seufzmomente, Lachmomente, am Meisten allerdings hatte ich Tränenmomente. Es schwebt halt die ganze Zeit das Thema Tod über allem und man nimmt es durchgehend mit. Ich fand es wunderbar verarbeitet und mit tollen Charakteren gekrönt. Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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