Werbung: Rezension: Creepy Chronicles #1 – Bloß nicht den Kopf verlieren von Sergio Dudly

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Verlag: dtv
Seiten: 368
ISBN: 978-3423763745

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Padraig ist Monsterjäger. Bewaffnet mit Schwert und magischen Runen ziehen er und sein Vater regelmäßig aus, um Schottland von zweihäuptigen Dornenflüglern, Angstzehrern und Friedhofsschlurfern zu befreien. Doch ihre letzte gemeinsame Jagd geht mehr als schief und Padraigs Vater muss in die Schattenwelt fliehen, um zu überleben.

Brandon ist Monsterfan und schreibt einen Blog namens »Creepy Chronicles«, auf dem er Vermisstenfälle mit dämonischen Erscheinungen erklärt. Als die beste Freundin seiner Schwester verschwindet und diese sich noch merkwürdiger benimmt als sonst, ahnt er Schlimmes. Bald wird klar, dass das Ganze definitiv mit Monstern zu tun hat – und mit einem Schlüssel, der Padraig zu seinem Vater bringen könnte …

Cover-/ Textrechte: dtv

Meine Meinung

Der Titel hat mich sofort angesprochen, ebenso wie der Klappentext. Der Text zwischen Cover und Klappentext kann aber auch wunderbar mit all dem mithalten.

Padraig ist Monsterjäger an der Seite seines Vaters. Als sie zu einem Auftrag gerufen werden und dieser gründlich schiefgeht, verschwindet auch Padraigs Vater auf unerklärliche Weise. Der Junge will natürlich wissen was mit seinem Vater passiert ist und begibt sich auf die Suche nach Hinweisen. Dabei stolpert er über Port Willow und somit über Brandon.

Brandon findet Monster absolut faszinierend und betreibt einen eigenen Blog. Die “Creepy Chronicles”. Dort schreibt er über Monster, Vermisste und seltsamen Ereignissen. Als die beste Freundin seiner Schwester verschwindet, begibt auch er sich auf Spurensuche und kommt den Monstern dabei vermutlich näher als ihm lieb ist.

Der Autor erzählt flüssig spannend und auch mit einer ordentlichen Portion Humor abwechselnd die Story um Brandon und Padraig. Ich hab mich köstlich amüsiert und das Geschehen wahnsinnig gern verfolgt. Um ein Bild von den Monstern zu bekommen, mit denen es Padraig und Brandon zu tun haben, gibt es zu jedem eine Skizze und auch Hinweise auf Vorkommen, Besonderheiten und wie sie zu töten sind. Fand ich richtig toll gemacht. Ebenso wie die Posts auf Brandons Blog.

Ich fand die Handlung spannend und auch etwas brutal. Für allzu zart besaitete Jugendliche ist es also vermutlich eher weniger etwas. Dafür hält sich aber der Gruselfaktor in Grenzen.

Die Charaktere fand ich super gewählt.

Mit Brandon haben wir keinen typischen “Helden”, sondern eher so den Klischeetypen, welcher über sich hinauswächst. Er ist ein Nerd und übergewichtig, aber eben auch mutig und ich fand ihn auch wahnsinnig sympathisch.

Padraig ist in meinen Augen sowieso mutig als junger Monsterjäger und hat das Herz am richtigen Fleck.

Fazit

Für mich ein gelungener Auftakt, der Vieles vereint. Humor, Spannung und eine bildgebende Handlung. Zu meckern hab ich wenig, einzig die permanente Anspielung auf Brandons Übergewicht fand ich etwas anstrengend und das wird vermutlich auch einigen Lesern sauer aufstoßen. Aber neben diesem Thema, lauert hier eine wirklich tolle Jugendbuchstory, die etwas “brutale” Züge hat und daher vielleicht eher nichts für zarte Gemüter ist. Am Ende 4 Sterne und ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

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