Werbung: Rezension: Lotuskrieg #1 – Stormdancer von Jay Kristoff

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Verlag: Cross Cult
Seiten: 400
ISBN: 978-3966583886

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar !

Darum geht es:

Der erste Teil einer epischen neuen Fantasy-Serie, die eine unvergessliche neue Heldin und eine verblüffend originelle dystopische Steampunk-Welt mit einem Hauch von feudalem Japan vorstellt. Auf der Jagd des Kaisers nach den legendären Donnertigern findet sich Yukiko, die Tochter eines Jägers, Auge in Auge mit einem dieser beinahe ausgestorbenen Bestien wieder. Die Gedanken des wütenden und verkrüppelten Tiers drehen sich nur um ihren Tod – Yukiko weiß das, sie kann seine Gedanken hören. Und um zu leben müssen sich die beiden wohl oder übel zusammentun.

Cover-/ Textrechte: Cross Cult

Meine Meinung

Ich bin ja absoluter Fan der Bücher von Jay Kristoff und “Stormdancer” klang einfach nur mega. Doch konnte dieses Buch auch überzeugen.

Ich gebe zu, dass ich Startschwierigkeiten hatte. Die ganzen japanische Begriffe, Namen und Clans, brauchten etwas, um tatsächlich auch in meinem Hirn anzukommen. Auch braucht es Zeit, bis die Erzählung ordentlich in Schwung kommt.

Wir begegnen Yukiko, welche die Tochter des schwarzen Fuchses, einem berühmt berüchtigten Jägers ist. Zusammen mit ihrem Vater und zwei weiteren Mitstreitern wird sie vom Kaiser auf die Jagd geschickt, um ein eigentlich schon längst ausgestorbenes Wesen für ihn einzufangen. Einen Donnertiger. Sie finden einen, aber die Jagd geht entsetzlich schief. Das Luftschiff stürzt ab und Yukiko findet sich, zusammen mit dem Donnertiger, in einem ziemlichen gefährlichen Gebirge wieder. Die Beiden beschließen sich mehr oder minder zusammenzuraufen. Aber das Gebirge bringt noch etwas mit sich. Bewohner und einen Entschluss, denn Yukiko eigentlich schon eine Weile mit sich trägt. Doch nun ist die Zeit anscheinend reif, ihn auch umzusetzen.

So sehr ich die Bücher des Autoren normalerweise vergöttere, war dieses hier eher anstrengend für mich. Die Idee an sich ist wirklich toll, aber es hängt an der Umsetzung für mich, da die Story irgendwie so gar nicht wirklich in die Gänge kommt bzw. gefühlt ewig braucht. Das besserte sich dann nach einer Weile, aber es braucht Durchhaltevermögen und man sollte sich im Klaren sein, dass dieses Buch zu gut 70% aus einen machtbesessenen Irren, verblendeten Gefolgsleuten, Intrigen und Verrat besteht. Ab der Hälfte dann ungefähr. Muss man mögen.

Absolut toll geworden, finde ich die Verbindung zwischen Yukiko und dem Donnertiger. Diese ist tatsächlich greifbar, baut aufeinander auf und ist authentisch. Ebenso die erschaffen Steampunk-Welt in Japan. Super gemacht.

Einige Charaktere sind vielfältig, undurchschaubar, regimetreu, grausam und liebevoll. Einige haben durchaus Tiefe. Andere wiederum bleiben blass. Meine Lieblinge bleiben Yukiko und Buruu.

Yukiko ist jung und voller Zorn, denn ihr Leben war bisher Alles andere als gut. Ich fand es so traurig. Denn mit ihrem Vater hat sie auch kein leichtes Los. Er sollte auf sie aufpassen, tatsächlich sieht sich allerdings die junge Frau in der Verantwortung um ihren Vater. Ich verstehe ihren Zorn absolut und fand es interessant, immer mal wieder Rückblenden zu bekommen und so Yukiko besser kennenzulernen. Auch fand ich es schön, sie in ein paar Momenten glücklich zu erleben. Denn das hat sie sich, meiner Meinung nach, absolut verdient.

Fazit

Ich hatte so viel erwartet und bin am Ende leider enttäuscht. Wir haben hier eine solide asiatische Steampunk-Welt vor uns, aber es geht einfach nicht voran. Was so mega gut hätte werden können, dümpelt für meinen Geschmack arg herum und kommt erst ab etwas der Hälfte Fahrt auf. Ich setze meine Hoffnungen auf den zweiten Teil und bin gespannt, ob der Autor dort das Tempo anzieht und mich wieder begeistern kann. Am Ende schweren Herzens nur 3, 5 Sterne (4 auf den gängigen Portalen) und auch mit der Leseempfehlung tue ich mich etwas schwer. Man braucht schon ziemliches Durchhaltevermögen für den Auftakt.

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