Rezension: Magisterium #1 – Der Weg ins Labyrinth von Cassandra Clare/ Holly Black

Rezension: Magisterium #1 – Der Weg ins Labyrinth von Cassandra Clare/ Holly Black

Verlag: ONE
Seiten: 336
ISBN: 978-3846600535

Darum geht es:

Callum hat es nicht leicht: Er hat ein lahmes Bein, zu viel Grips, ein loses Mundwerk und ist dazu auch noch erst 12 Jahre alt. Und außerdem ein angehender Zauberlehrling. Im Magisterium von Master Rufus soll er die Geheimnisse der Magie erkunden. Doch weder die Schule noch der Meister wirken besonders vertrauenerweckend. Und Callum soll Recht behalten: Das erste Schuljahr entwickelt sich zu einer echten Herausforderung. Gut dass der junge Magier neue Freunde findet, die ihm bei seinen unheimlichen Abenteuern beistehen …

Cover-/ Textrechte: ONE

Meine Meinung

Dieses Büchlein lag nun lange genug auf meinem SuB und somit war es Zeit für eine Befreiungsaktion.

Trotz eigener Sabotageversuche wird Callum Hunt an einer Magierschule aufgenommen. Dort lernt er zusammen mit Tamara und Aaron bei seinem Mentor den Umgang mit der Magie, welche mit den Elementen verwoben ist. Natürlich wird es kein stinknormales erstes Jahr, sondern es gibt mehrere Abenteuer zu bestehen. Wobei hier das Dreiergespann schön miteinander agieren und immer mehr zu einander findet. Nebenbei offenbaren sich auch noch Sachen aus Callums Vergangenheit.

Inhaltlich hab ich eigentlich recht wenig zu meckern, denn da konnte es durchaus bei mir punkten. Sowohl mit dem Geschehen, als auch mit dem Wesen die uns begegnen. Etwas nervig war nur die ständige Erwähnung von Callums Behinderung. Ich hatte es durchaus schon beim ersten Mal verstanden und hätte es nicht gefühlt in jedem Kapitel als Wiederholung gebraucht.

Sowohl Schulsetting, als auch die damit einhergehende Magie, lassen auf einen Harry Potter Abklatsch schließen. Dem ist aber absolut nicht so. Es mag Parallelen geben, allerdings empfand ich diese als eher gering.

Auch der  Schreibstil war locker und das Ganze liest sich weg wie nix. Es gibt genug Spannung, die dafür sorgt, dass man dranbleiben möchte.
Kommen wir zu Callum. Zu Beginn empfand ich ihn als anstrengend, aber an sich besserte sich das mit der Zeit. Man merkt das Callum noch jung ist, denn sein Charakter ist für mich stellenweise halt wirklich der eines Kindes bzw. Heranwachsenden und er agiert auch so. Er ist anfangs schwierig, macht es sich aber stellenweise auch selbst schwer. Callum hat eben Ecken, Kanten und eine großes Herz, für diejenigen, die es da hinein schaffen.

Mit Tamara und Aaron hat Callum zwei sympathische und interessante Charaktere an seiner Seite. Gerade Aaron empfand ich als spannend, was auch seiner Fähigkeit geschuldet ist.

Ich freue mich darauf, mehr über alle Drei zu erfahren und freue mich auf das nächste gemeinsame Ausbildungsjahr.

Fazit

Der Auftakt kann bei mir durchaus punkten, ist aber ausbaufähig. Das Schulsetting und die Handlung konnten mich im Großen und Ganzen überzeugen und ich bin gespannt, wie es weitergehen wird. Für mich ein gelungener Auftakt mit viel Spannung und einer ordentlichen Prise Magie. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne.

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