Werbung: Rezension: Thron aus Sturm und Sternen #1 – Seelendonner von Annie Waye

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Verlag: Planet!
Seiten: 356
ASIN: B08TCGG45Y

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Jeder hat eine bestimmte Rolle im Leben. Aber welche war meine? Die der Verräterin? Der Mörderin?
Als ein Krieg um den Thron ausbricht, gerät Kauna aus dem längst vergessenen Stamm der Crae unfreiwillig zwischen die Fronten: auf der einen Seite der Königssohn Malik, dem sie ihr Leben zu verdanken hat. Auf der anderen ihre große Liebe Gil, dessen Vater die Macht an sich zu reißen und ihren Stamm zu unterwerfen droht. Als Kauna dem Ruf ihres Herzens folgt, verliert sie alles, was ihr je etwas bedeutet hat – und begibt sich gemeinsam mit ihrem Seelentier Hana auf eine Reise, von deren Ausgang schon bald nicht nur das Überleben ihrer Familie abhängt, sondern das Schicksal des ganzen Königreichs.

Cover-/ Textrechte: Planet!

Meine Meinung

Sowohl Cover, als auch Klappentext konnten mich absolut für sich gewinnen. Ich war neugierig und gespannt darauf in diese Welt abzutauchen. Und nun bin ich durch und irgendwie nicht wirklich zufrieden mit dem Büchlein beziehungsweise dessen Inhalt.

Interessant fand ich die Welt mit samt den Völkern. Allen voran den Crae, zu denen ja auch Kauna gehört, und ihre Seelentiere. Wirklich gut war auch der Start, aber dann zogen sich die ersten knapp 40% schon etwas und ich hab vielleicht auch ein bissel die Lust verloren und ein anderes Buch erstmal eingeschoben. Irgendwann ging es dann aber doch für mich weiter mit lesen.

In der Story begegnen wir Kauna die mit ihrem Volk, den Crae, jenseits jeglicher Städte lebt. So schützen sie sich vor denen, die sie für ihre Zwecke missbrauchen wollen. Die Crae sind soweit es geht Selbstversorger und halten sich aus Streitigkeiten heraus. Sie wollen nicht zwischen die Fronten den Unn oder der Ta’ar geraten. Als der Krieg jedoch ins Land kommt, machen Gruppen der Völker auch bei den Crae Halt. Kann das Volk seine Neutralität aufrecht erhalten oder wird es zum Spielball in diesem Krieg werden? Kauna sitzt zwischen zwei Stühlen. Wie wird sie sich entscheiden?

Die Story an sich fand ich ganz okay, auch wenn mich etwas mehr Input zu den Völkern gefreut hätte. So bleibt Alles etwas abstrus und fremd. Ich habe keine richtige Vorstellung von ihnen. Gerade was die Seelentiere angeht, weiß ich nicht so recht, wie das funktioniert oder funktionieren soll.

Der größte Knackpunkt für mich, waren die Charaktere, mit denen ich nicht so richtig warm wurde. Zum einen Kauna, die zwar ein großes Herz hat, aber mal sympathisch und mal nervig rüber kommt oder mit absolut unnachvollziehbaren Gedanken an zum Beispiel Selbstmord.
Zum anderen Kaunas andere Hälfte Gil. Den fand ich auf den ersten paar Seiten sympathisch und danach ist er ein absoluter Armleuchter, der nix mehr von seinen liebenswerten Anfängen hat. Statt lieb und nett, wie Kauna ihn hinstellt, ist er aggressiv. Fand ich total bescheiden und nervig.

Fazit

Was mega aussieht und sich auch so im Klappentext anhört, war leider nicht wirklich meins. Wobei die Story an sich nicht verkehrt ist. Von der Umsetzung her, stören mich aber die vielen Fragen im Kopf zu den Völkern und den Seelentiere. Außerdem die Frage, wie man so ein Armleuchter sein kann, aber gut, dass sind halt meine persönlichen Probleme. Auch die  Charaktere konnten es in diesem Fall für mich nicht rausreißen, dafür war zu zwiegespalten was Kauna angeht und Gil ist einfach nur oben erwähnter Armleuchter. Somit nur 3 Sterne und keine Leseempfehlung meinerseits.

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